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Zweiter Winterreifentest vom ADAC 2018: Die besten Winterreifen für Kompaktwagen

Gepostet von Torsten Kühne am 01.10.2018 15:44:47

In seinem zweiten Winterreifentest 2018 prüfte der ADAC aktuelle Winterreifen in der Größe 205/55 R16 – passend für viele Wagen der Kompaktklasse wie Ford Focus, Mercedes A-Klasse oder VW Golf. Auch bei den Winterreifen für Kompaktwagen zeigten die höherpreisigen Premium-Reifen von Continental, Goodyear und Dunlop die besten Leistungen. Insgesamt starteten 16 Winterreifen im Test. Neben den Testsiegern offenbarte sich ein großes Mittelfeld mit befriedigenden Ergebnissen sowie zwei Reifen, die nur ausreichende beziehungsweise mangelhafte Bewertungen der Prüfer erhielten.


Platz 1: Continental WinterContact TS860 wird bester Winterreifen beim ADAC Winterreifentest 2018

Wie schon im Test für die Kleinwagen-Größe erhält der WinterContact TS860 von Continental die beste Gesamtnote (2,2) im Winterreifentest für die Kompakten. Mit Bestnoten auf Nässe und im Spritverbrauch sowie besonders guten Leistungen auf Schnee. Nach Meinung der Prüfer ein wirklich ausgewogener Winterreifen ohne Schwächen. Mit einem durchschnittlichen Ladenpreis von 110 Euro ist er aber auch einer der teuersten Reifen im Test.

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Platz 1: Goodyear UltraGrip 9 wird zweiter Testsieger beim ADAC

Ebenfalls die Note 2,2 erhält der UltraGrip 9 von Goodyear. Somit teilt sich dieser "sehr ausgewogene" Winterreifen den ersten Platz im Test mit dem Conti. Wie der Conti erhält der Goodyear Bestnoten auf Nässe sowie besonders gute Noten auf trockener Strecke, bei Schnee und Spritverbrauch. Preis ca. 106 Euro.

 

 

Unter der Tabelle geht es zum Rest des Artikels...  

 

ADAC Winterreifentest 205/55 R16 H

Testfahrzeug: VW Golf

Noten: 1 bis 5

Gewichtung: Trocken 15 %, Nass 30 %, Schnee 20 %, Eis 10 %, Geräusch 5 %, Kraftstoff 10 %, Verschleiß 10 %

Profil Trocken  Nass  Schnee Eis

Geräusch

Komfort

Kraftstoff-

verbrauch

Verschleiß

Urteil/

Angebot 

Winterreifen

Continental WinterContact TS860

2 2 2 2 3 2 2

GUT

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Goodyear UltraGrip 9 2 2 2 2 3 2 2

GUT

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 Dunlop Winter Sport 5 2 2 2 2 3 2 2

GUT

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 Kleber Krisalp HP 3 2 3 2 2 3 2 2

Befriedigend

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 Michelin Alpin 5 2 2 3 2 4 2 1

Befriedigend

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 Nexen Winguard Snow'G WH2 2 3 3 2 4 2 1

Befriedigend

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 Fulda Kristall Control HP 2 2 3 3 2 4 2 2

Befriedigend

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Vredestein Snowtrac 5 2 3 2 2 4 2 2

Befriedigend

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Bridgestone Blizzak LM 001 Evo 2 2 3 2 4 2 1

Befriedigend

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Nokian WR D4 2 3 2 2 3 2 3

Befriedigend

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Yokohama BluEarth Winter 3 2 3 2 3 2 2

Befriedigend

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Kumho WinterCraft WP51 3 3 2 2 3 3 2

Befriedigend

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Giti Winter W1 3 3 2 2 3 2 2

Befriedigend

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Pirelli Cinturato Winter 3 2 2 2 3 2 2

Befriedigend

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Semperit Speed-Grip 3 4 2 3 2 3 2 2

Ausreichend

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Laufenn IFIT LW31 2 5 2 2 3 2 1

Mangelhaft

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Quelle: Winterreifentest in Reifengröße 205/55 R16 H ; ADAC, September 2018

 

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Platz 3 bis 5: Dunlop, Kleber, Michelin und Nexen

Auf Platz 3 landet der letzte Winterreifen im Test mit der Gesamtnote "Gut". Der Winter Sport 5 von Dunlop liegt mit 2,3 nur ganz knapp hinter den beiden Reifen an der Spitze. Auch der Dunlop hat keine wirklichen Schwächen, wird als "sehr ausgewogen" beschrieben mit guten Leistungen auf Schnee, trockener wie nasser Fahrbahn. Mit durchschnittlichen 106 Euro gehört er in dieselbe Preiskategorie wie der Goodyear und der Conti.

Deutlich günstiger wird es mit dem starken 4. Platz: Der Krisalp HP 3 von Kleber kostet nur ca. 77 Euro pro Stück, doch schrammt mit 2,6 nur leicht an einer guten Bewertung vorbei. Im Vergleich zu den Spitzenreifen zeigt er zwar Schwächen bei Nässe; auf Schnee aber kassiert der Kleber die Bestnote (1,9).

Direkt dahinter auf Platz 5 der teuerste Winterreifen im Test: Der Alpin 5 von Michelin zeigt mit einer Gesamtnote von 2,7 seine besonderen Qualitäten auf trockener Fahrbahn und in der Kategorie Verschleiß. Schwächer ist er auf Schnee und in puncto Spritverbrauch.

Punktgleich mit dem Michelin landet der günstige (ca. 74 Euro) Winguard Snow'G WH2 von Nexen auf Platz 5. Die Prüfer vom ADAC attestieren ihm ebenfalls gute Leistungen bei Trockenheit und Verschleiß, jedoch Schwächen bei Nässe, Schnee und Spritverbrauch.

 

Platz 7 bis 10: Fulda, Vredestein, Bridgestone und Nokian

Eng beieinander liegen die Plätze 7 bis 10. Der Kristall Controll HP 2 von Fulda (ca. 87 Euro) ist noch gut auf Eis und Trockenheit, zeigt aber Schwächen bei Nässe und Schnee. Punktgleich ist der Snowtrac 5 von Vredestein (ca. 97 Euro), der zwar besonders gute Leistungen auf Schnee zeigte sowie auf trockener Fahrbahn, doch Abzüge für seine Performance auf Nässe kassierte – Platz 7 für beide.

Der Blizzak LM 001 Evo von Bridgestone (ca. 96 Euro) landet mit der Gesamtnote von 2,9 ebenfalls im Mittelfeld (Platz 9). "Relativ schwach auf Schnee" bringt der Bridgestone aber die Bestnote beim Verschleiß sowie guten Leistungen auf trockener und nasser Fahrbahn.

Auf Platz 10 landet der WR D4 von Nokian (ca. 93 Euro). Trotz Bestnote auf Schnee (1,8) und beim Spritverbrauch (1,7) führen Schwächen bei Nässe und hoher Verschleiß zu einer Gesamtnote von 3,0.

 

ADAC Winterreifentest 2018 für Kompaktwagen in Finnland

 Die besten Winterreifen für die Kompaktklasse wurden im ADAC Winterreifentest 2018 unter härtesten Bedingungen getestet (Quelle: Wofgang Grube/ADAC)

 

Platz 11 bis 15: Yokohama, Kumho, Giti, Pirelli und Semperit

Der BluEarth Winter von Yokohama (ca. 87 Euro) kann die Prüfer bei einer Gesamtnote von 3,1 immerhin noch auf Nässe überzeugen. Die restlichen Wertungen sind durchwachsen, "relativ schwach auf trockener Fahrbahn und auf Schnee" – Platz 11.

Auf Platz 12 im Winterreifentest des ADAC findet sich der WinterCraft Wp51 von Kumho wieder (ca. 83 Euro). Zwar bringt der Kumho gute Leistungen auf Schnee, doch ist er "relativ schwach auf trockener und nasser Fahrbahn". Auch in puncto Spritverbrauch stellen die Prüfer ihm kein gutes Zeugnis aus.

Den 13. Platz teilen sich der Winter W1 von Giti (ca. 71) und der relativ teure (ca. 104 Euro) Cinturato Winter von Pirelli (Gesamtnote 3,5). Der Giti zeigt sich relativ unausgeglichen mit Bestnote auf Schnee (1,8), aber relativ schwachen Leistungen auf trockener und nasser Fahrbahn. Auch der Pirelli erhält auf Schnee und auf Nässe noch gute Noten, offenbart aber Schwächen auf trockener Fahrbahn. 

Für den Speed-Grip 3 von Semperit (ca. 89 Euro) reicht es mit einer Gesamtnote von 3,6 nicht mehr ganz für ein "Befriedigend". Dafür sind besonders die schwachen Leistungen auf trockener Fahrbahn verantwortlich – Platz 14.

Rote Laterne für Laufenn

Zwar kann der Laufenn IFIT LW31 (ca. 67 Euro) die Bestnote im Spritverbrauch verbuchen (1,7) und zeigt ebenfalls gute Leistungen auf Trockenheit und Schnee, doch die wirklich schlechten Leistungen auf Nässe (5,5) führen zu Abwertungen in der Gesamtnote und dem letzten Platz.

 

Fazit ADAC Winterreifentest 2018

Die Prüfer betonen, dass die Wahl des richtigen Winterreifens oft abhängig ist von den individuellen Ansprüchen der Autofahrer. Wer besonderen Wert auf ausgewogen gute Leistungen in allen Kategorien legt, dem sei der Continental, der Goodyear oder der Dunlop empfohlen.

Mit niedrigem Kraftstoffverbrauch profiliert sich der Continental ebenfalls.

Sollten Sie hohe Ansprüche an gute Fahreigenschaften auf trockener Fahrbahn haben, sei Ihnen nach Ansicht der Prüfer der Michelin ans Herz gelegt. Hier müssen allerdings leichte Schwächen auf Schnee in Kauf genommen werden .

Auch in puncto Verschleißt bringt der Michelin, aber auch der Bridgestone, Spitzenwerte. Wenn Sie auf Langlebigkeit Wert legen und leichte Schwächen auf Schnee hinnehmen können, werden Ihnen diese Winterreifen empfohlen.

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