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Reifenfehler vermeiden: die häufigsten Fehler bei Kauf, Pflege und Montage

Gepostet von Reifen vor Ort Redaktion - zuletzt aktualisiert am 16.06.2026

Ein passender Reifen liegt im Warenkorb, der Preis stimmt, ein Klick fehlt noch bis zur Bestellung. Genau an dieser Stelle passieren die teuersten Reifenfehler: die falsche Größe, ein übersehenes Herstellungsdatum oder ein Modell, das nicht zum Fahrzeug passt. Wer die typischen Reifenfehler bei Auswahl, Pflege und Nutzung kennt, vermeidet Fehlkäufe, spart Geld und bleibt sicher unterwegs.

Moderner Autoreifen auf einer sonnigen Asphaltstraße mit einem schwebenden orangefarbenen Häkchen-Icon, das für die richtige Reifenwahl ohne typische Reifenfehler steht.

Fehler beim Reifenkauf: die falsche Auswahl vermeiden

Die meisten teuren Pannen entstehen nicht auf der Straße, sondern beim Bestellen. Wer Größe, Alter und Gesamtkosten richtig liest, hat die wichtigsten Reifenfehler bereits ausgeschlossen, bevor der erste Reifen montiert wird.

Falsche Reifengröße: der häufigste Fehler beim Reifenkauf

Die Reifengröße steht auf der Seitenwand und in der Zulassungsbescheinigung, zum Beispiel 205/55 R16 91V. Die einzelnen Werte bedeuten:

  • 205 ist die Reifenbreite in Millimetern.
  • 55 gibt das Verhältnis von Höhe zu Breite in Prozent an.
  • R16 steht für Radialbauweise und einen Felgendurchmesser von 16 Zoll.
  • 91 ist der Lastindex, also die maximale Tragfähigkeit pro Reifen.
  • V ist der Geschwindigkeitsindex, der die zulässige Höchstgeschwindigkeit angibt.

Wer nur Breite und Durchmesser vergleicht und Lastindex oder Geschwindigkeitsindex zu niedrig wählt, riskiert ein nicht zulassungskonformes Fahrzeug und im Ernstfall Probleme mit der Versicherung. Was die Buchstaben am Ende der Größe über das erlaubte Tempo aussagen, klärt der Überblick dazu, was der Geschwindigkeitsindex der Reifen bedeutet. Welche Größen für dein Auto freigegeben sind, klärt vor der Bestellung ein Blick in die Punkte, auf die es beim Reifenkauf ankommt.

Reifenalter übersehen: was die DOT-Nummer verrät

Auch ein fabrikneuer Reifen kann mehrere Jahre im Lager gelegen haben. Die DOT-Nummer auf der Seitenwand zeigt, wann der Reifen produziert wurde. DOT steht für Department of Transportation, die letzten vier Ziffern verraten Produktionswoche und Produktionsjahr.

DOT-Nummer richtig lesen

Die vier Ziffern am Ende stehen für Woche und Jahr: 1224 bedeutet, der Reifen wurde in der 12. Kalenderwoche 2022 gefertigt. Prüfe den Wert direkt nach der Lieferung, bevor du den Reifen montieren lässt.

Gummi altert auch ungenutzt, weil Weichmacher entweichen und das Material spröder wird. Deshalb lohnt sich ein Blick auf das Alter nicht nur beim Kauf, sondern auch bei lange gelagerten Reifen. Wie lange sich ein Reifen sinnvoll fahren lässt, hängt von Zustand und Laufleistung ab und nicht allein vom Kalender. Mehr dazu, wie aussagekräftig die DOT-Nummer wirklich ist.

Nur auf den Preis achten: versteckte Kosten beim Reifenkauf

Der reine Reifenpreis ist nur ein Teil der Rechnung. Wer ausschließlich auf den niedrigsten Straßenpreis schaut, übersieht oft Montage, Wuchten, Altreifenentsorgung und neue Ventile. Diese Posten summieren sich und machen ein vermeintliches Schnäppchen schnell teurer als ein Angebot mit transparentem Komplettpreis.

Auf reifen-vor-ort.de siehst du den Endpreis inklusive Montage direkt bei der Werkstatt in deiner Nähe, ohne versteckte Gebühren und in der Regel mit Bezahlung erst vor Ort. So lässt sich vergleichen, was am Ende wirklich zu zahlen ist. Welche Posten beim Vergleich gern untergehen, zeigt der Überblick zu den versteckten Kosten beim Reifenkauf.

Gefälschte Reifen erkennen und beim Reifenkauf vermeiden

Ein auffallend niedriger Preis ist nicht nur ein Hinweis auf versteckte Zusatzkosten, sondern manchmal auf ein größeres Problem: gefälschte Reifen. Über unseriöse Marktplätze und unbekannte Verkäufer gelangen immer wieder Plagiate in den Umlauf, die einem Markenreifen optisch täuschend ähnlich sehen. Im Inneren stecken jedoch oft minderwertige Materialien und eine Bauweise, die die Prüfnormen nicht erfüllt.

Das ist kein reines Geldproblem: Ein gefälschter Reifen kann bei Nässe, hohem Tempo oder Hitze deutlich früher versagen als ein geprüftes Original. Diese Warnzeichen solltest du ernst nehmen:

  • Ein Preis, der weit unter dem üblichen Marktniveau für das jeweilige Modell liegt.
  • Verkäufer ohne nachvollziehbare Adresse, ohne Impressum oder mit ausschließlich anonymer Kontaktmöglichkeit.
  • Unscharfe oder schiefe Beschriftungen auf der Flanke, fehlende oder unleserliche DOT-Nummer.
  • Fehlende Prüfkennzeichen wie das E-Prüfzeichen oder ein nicht vorhandenes EU-Reifenlabel.

Den sichersten Schutz bietet der Kauf über etablierte Händler und Werkstätten, die ihre Ware von bekannten Lieferanten beziehen. Worauf du beim Onlinekauf sonst noch achten solltest, fasst der Beitrag dazu zusammen, wie du gefälschte Reifen erkennst. Über reifen-vor-ort.de bestellst du aus den Beständen von über 600 Lieferanten und lässt die Reifen direkt bei einer Partnerwerkstatt in deiner Nähe montieren, sodass Originalware und fachgerechter Einbau zusammenkommen.

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Fehler bei der Reifenpflege: vermeidbare Schäden am Reifen

Nach dem Kauf entscheidet die Pflege darüber, wie lange ein Reifen hält und wie sicher er bleibt. Drei Pflegefehler tauchen besonders häufig auf und lassen sich mit wenig Aufwand abstellen.

Falscher Reifendruck als unterschätzter Pflegefehler

Ein zu niedriger Reifendruck ist einer der häufigsten und folgenreichsten Fehler. Der Reifen verformt sich bei jeder Umdrehung stärker, erwärmt sich, nutzt sich an den Flanken schneller ab und erhöht den Spritverbrauch. Zu hoher Druck wiederum verschlechtert den Grip und die Bremswege.

Wo du den richtigen Reifendruck findest

Den vom Hersteller vorgegebenen Wert findest du auf einem Aufkleber an der B-Säule der Fahrertür, im Tankdeckel oder in der Bedienungsanleitung. Bei voller Beladung gilt häufig ein höherer Wert.

Prüfe den Luftdruck am besten bei kalten Reifen, weil sich der Wert bei warmen Reifen verfälscht. Wie du dabei vorgehst, beschreibt die Anleitung, wie du den Reifenluftdruck richtig misst.

Profiltiefe zu spät prüfen: ein vermeidbarer Reifenfehler

Wer die Profiltiefe erst kontrolliert, wenn der Reifen schon auffällig schlechter greift, hat oft zu lange gewartet. In Deutschland gilt eine gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern. Schon vorher lässt die Haftung auf nasser Fahrbahn deutlich nach, deshalb empfehlen viele Fachleute, bereits früher zu wechseln.

Für eine schnelle Kontrolle reicht eine 1-Euro-Münze: Verschwindet der goldene Rand in der Profilrille, liegt das Profil noch über etwa drei Millimetern. Die genaue Messmethode und worauf du dabei achten solltest, erklärt der Beitrag dazu, wie du die Profiltiefe richtig misst.

Reifen falsch lagern und einlagern

Falsch gelagerte Reifen verlieren an Form und Material, bevor sie wieder zum Einsatz kommen. Kompletträder mit Felge lagerst du am besten liegend gestapelt oder hängend, einzelne Reifen ohne Felge dagegen stehend und regelmäßig gedreht. Wichtig sind ein trockener, kühler Ort ohne direkte Sonne sowie Abstand zu Öl, Lacken und Lösungsmitteln, die das Gummi angreifen. Welche Fehler beim Lagern am häufigsten passieren, zeigt der Überblick dazu, welche Schäden falsch gelagerte Reifen davontragen.

Wer keinen geeigneten Platz hat, kann die Räder bei vielen Werkstätten einlagern lassen. Womit du dabei rechnen solltest, zeigt die Übersicht zu den Kosten für das Einlagern von Rädern und Reifen.

Fehler bei der Reifenmontage

Zwischen Kauf und Fahrbetrieb liegt die Montage. Hier entscheidet sich, ob die neuen Reifen ihre Eigenschaften überhaupt ausspielen können oder ob vermeidbare Fehler die Sicherheit von Anfang an mindern.

Reifen mischen und neue Reifen auf die falsche Achse montieren

An einer Achse gehören immer zwei gleiche Reifen: gleiches Modell, gleiche Größe, vergleichbarer Zustand. Wer unterschiedliche Profile oder Marken auf einer Achse kombiniert, bekommt ein schwer einschätzbares Fahrverhalten, vor allem beim Bremsen und in Kurven.

Heikel wird es, wenn nur zwei Reifen ersetzt werden. Die neuen Reifen mit dem tieferen Profil gehören auf die Hinterachse, auch bei Fahrzeugen mit Frontantrieb. Der Grund: Bricht bei Nässe die Hinterachse aus, lässt sich das deutlich schwerer abfangen als ein rutschendes Vorderrad. Eine Werkstatt setzt die besseren Reifen deshalb in der Regel automatisch hinten ein.

Auswuchten und Radmuttern nach dem Reifenwechsel vergessen

Nach jeder Montage gehört das Rad ausgewuchtet. Bleibt das aus, entstehen mit steigendem Tempo Vibrationen im Lenkrad, der Reifen nutzt sich ungleichmäßig ab und Radlager sowie Fahrwerk werden zusätzlich belastet. Das ist ein typischer Fehler bei der Montage in Eigenregie ohne passende Auswuchtmaschine. Woran du eine Unwucht am Reifen erkennst, merkst du meist zuerst am vibrierenden Lenkrad bei höherem Tempo.

Ebenso wichtig sind die Radmuttern: Sie müssen mit dem vom Hersteller vorgegebenen Drehmoment angezogen und nach einer kurzen Fahrstrecke noch einmal kontrolliert werden, weil sich die Verbindung anfangs setzen kann. Warum dieser Schritt sicherheitsrelevant ist, erklärt der Beitrag dazu, warum du die Radmuttern nach dem Reifenwechsel nachziehen solltest.

Fehler im Fahrbetrieb: Reifen im Alltag richtig nutzen

Auch der passende, korrekt montierte Reifen verzeiht nicht jede Gewohnheit am Steuer. Diese Fehler im täglichen Fahrbetrieb kosten Sicherheit, Profil und am Ende Geld.

Sommerreifen im Winter fahren und umgekehrt

Sommerreifen werden bei Kälte hart und verlieren auf Schnee, Eis und nasser Kälte spürbar an Grip. In Deutschland gilt eine situative Winterreifenpflicht: Bei winterlichen Verhältnissen wie Glatteis, Schneematsch oder Reifglätte sind geeignete Winter- oder Ganzjahresreifen vorgeschrieben. Wer dann mit Sommerreifen unterwegs ist, riskiert ein Bußgeld und Probleme mit der Versicherung.

Umgekehrt sind Winterreifen im Sommer kein guter Kompromiss: Sie verschleißen schneller, verlängern den Bremsweg auf warmem Asphalt und erhöhen den Verbrauch. Warum das so ist, erklärt der Beitrag dazu, warum Winterreifen im Sommer zum Risiko werden.

Reifen ungleichmäßig abfahren und nicht tauschen

Vorder- und Hinterachse belasten die Reifen unterschiedlich. Beim Fronttriebler nutzen sich die Vorderreifen schneller ab, weil sie gleichzeitig antreiben, lenken und den größten Teil der Bremskraft übertragen. Wer die Reifen nie tauscht, fährt eine Achse vorzeitig ab, während die andere noch viel Profil hat.

Ein regelmäßiger Positionswechsel verteilt den Verschleiß gleichmäßiger und verlängert die Gesamtlaufleistung. Wie und wann du die Reifen sinnvoll rotieren lassen solltest, hängt vom Antrieb und der Laufrichtung ab. Sinnvoll ist der Tausch ohnehin beim saisonalen Wechsel, wenn die Räder bereits ab sind. Wichtig ist, die Laufrichtung bei laufrichtungsgebundenen Reifen zu beachten.

Bordsteinkanten und Schlaglöcher: Reifenschaden an der Flanke vermeiden

Reifen sind robust, aber die Flanke ist ihre empfindlichste Stelle. Wer eine Bordsteinkante zu schnell oder im falschen Winkel nimmt oder in ein Schlagloch fährt, klemmt die Seitenwand zwischen Hindernis und Felge ein. Dabei können im Inneren tragende Lagen reißen, ohne dass von außen immer etwas zu sehen ist.

Ein Schaden an der Flanke lässt sich aus technischen Gründen nicht reparieren, der Reifen muss ersetzt werden. Im schlimmsten Fall führt eine vorgeschädigte Flanke später zum Reifenplatzer, was zu den häufigeren Ursachen zählt, warum ein Reifen platzen kann. Lässt sich eine Kante nicht vermeiden, überrollst du sie langsam und möglichst gerade statt schräg. Nach einem harten Schlag lohnt der prüfende Blick auf Beulen oder Risse an der Seitenwand.

Reifen überlasten: Überladung und zulässige Achslast überschreiten

Die ab Werk montierten Reifen sind auf das zulässige Gesamtgewicht und die Achslasten deines Fahrzeugs ausgelegt. Diese Werte findest du im Fahrzeugschein. Wer das Auto darüber hinaus belädt, überfordert die Reifen, vor allem in Kombination mit hoher Geschwindigkeit, Hitze und zu niedrigem Luftdruck.

Hier zahlt sich die richtige Reifenwahl aus: Der Lastindex gibt die maximale Traglast pro Reifen an. Vor einer voll beladenen Urlaubsfahrt passt du zusätzlich den Luftdruck nach der Beladungstabelle an und behältst gerade ältere Reifen im Blick, die unter hoher Last empfindlicher reagieren.

Warnsignale wie das RDKS ignorieren

Das RDKS, also das Reifendruckkontrollsystem, überwacht den Luftdruck und warnt, wenn ein Reifen Druck verliert. Diese Warnung im Display ist kein Hinweis, der bis zur nächsten Inspektion warten kann. Ein schleichender Druckverlust deutet oft auf einen Nagel, ein undichtes Ventil oder einen Schaden an der Flanke hin.

Genauso wenig solltest du ein vorhandenes RDKS dauerhaft deaktivieren, bei neueren Fahrzeugen ist es ohnehin vorgeschrieben. Die Sensoren haben eine begrenzte Lebensdauer und müssen irgendwann getauscht werden, was Kosten verursacht. Gerade bei Runflat-Reifen, die mit wenig oder ohne Luft noch eine begrenzte Strecke tragen, ist die Warnung wichtig, weil sich ein Druckverlust beim Fahren kaum von selbst bemerkbar macht.

Wer die Leuchte ignoriert, fährt im Zweifel mit zu wenig Druck weiter und riskiert einen Reifenschaden bei voller Fahrt. Welche Vorteile das System bietet und worauf du nach einem Reifenwechsel achten solltest, fasst der Beitrag zum Reifendruckkontrollsystem RDKS zusammen.

Reifenfehler frühzeitig erkennen und richtig reagieren

Die meisten Reifenfehler zeigen sich lange, bevor es kritisch wird. Ein kurzer, regelmäßiger Check macht aus einem teuren Problem eine schnelle Korrektur.

Regelmäßiger Reifencheck als beste Vorsorge

Ein Reifencheck dauert nur wenige Minuten und deckt die häufigsten Fehler auf einen Blick auf. Diese Punkte solltest du im Auge behalten:

Was prüfen

Worauf achten

Wie oft

Reifendruck

Herstellervorgabe, kalte Reifen

regelmäßig und vor langen Fahrten

Profiltiefe

über gesetzlichem Mindestwert

bei jedem größeren Check

Sichtprüfung

Risse, Beulen, Fremdkörper

regelmäßig

Profilbild

gleichmäßiger Abrieb

beim Saisonwechsel

Ein ungleichmäßiges Profilbild ist ein wichtiges Warnsignal: Fährt sich der Reifen einseitig ab, stimmt häufig die Achseinstellung nicht. Ob du die Spur richtig einstellen lassen solltest, zeigt sich oft an genau diesem einseitigen Abrieb. Beulen oder Risse an der Flanke gehören dagegen sofort in fachkundige Hände.

Fremdkörper im Reifen richtig behandeln

Ein klackerndes Geräusch bei langsamer Fahrt deutet oft auf einen Fremdkörper im Profil hin. Häufig sind es nur Steinchen, manchmal aber auch ein Nagel oder eine Schraube, die sich in den Laufstreifen gebohrt hat. Der häufigste Fehler ist, einen solchen Gegenstand vorschnell selbst herauszuziehen.

Steckt der Fremdkörper noch im Reifen, dichtet er das Loch oft notdürftig ab. Kontrollierst du den Luftdruck und fährst vorsichtig weiter, erreichst du in vielen Fällen die nächste Werkstatt, die die Stelle fachgerecht abdichtet. Ob sich der Reifen reparieren lässt, hängt von Ort und Größe des Schadens ab: Schäden im Laufstreifen sind oft reparabel, Schäden an der Flanke nicht. Wann eine Reifenreparatur möglich ist, entscheidet am Ende die Werkstatt.

Pannenset und Reifenreparatur-Kit vernachlässigen

Viele Neuwagen haben statt Reserverad nur ein Pannenset mit Kompressor und Dichtmittel an Bord. Der Fehler: Der kleine Kompressor wird zum Aufpumpen von Fahrrädern oder Luftmatratzen genutzt und landet danach nicht wieder im Auto. Im Pannenfall fehlt er dann genau dort, wo du ihn brauchst. Ob sich daneben ein vollwertiges Notrad oder Ersatzrad lohnt, hängt von Fahrzeug und Strecke ab.

Auch das Dichtmittel ist nicht unbegrenzt haltbar. Prüfe gelegentlich das Haltbarkeitsdatum und ersetze eine bereits benutzte Flasche zügig. Ein vollständiges Reifenreparatur-Kit überbrückt allerdings nur kleine Schäden im Laufstreifen und ersetzt keine fachgerechte Reparatur oder einen neuen Reifen.

Reifen wechseln: wann sich der Gang in die Werkstatt lohnt

Manche Auffälligkeiten lassen sich selbst kontrollieren, andere gehören in eine Werkstatt. Spätestens bei sichtbaren Schäden, wiederkehrender RDKS-Warnung, einseitigem Verschleiß oder erreichter Mindestprofiltiefe ist der Wechsel oder eine Prüfung fällig.

Wenn ein Reifen ersetzt werden muss, vergleichst du am besten Komplettpreise inklusive Montage bei einer Werkstatt in deiner Nähe und lässt die neuen Reifen direkt dorthin liefern.

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Häufig gestellte Fragen zu Reifenfehlern

Der häufigste Fehler beim Reifenkauf ist die falsche Reifengröße, vor allem ein zu niedriger Lastindex oder Geschwindigkeitsindex. Die zulässigen Größen stehen in der Zulassungsbescheinigung und auf der Reifenflanke. Wer diese Angaben vor der Bestellung prüft, vermeidet einen Fehlkauf.

Das Alter zeigt die DOT-Nummer auf der Seitenwand. Die letzten vier Ziffern stehen für Produktionswoche und Produktionsjahr, 1224 bedeutet also 12. Woche 2022. Da Gummi auch ungenutzt altert, lohnt sich der Blick darauf besonders bei lange gelagerten Reifen.

Prüfe den Reifendruck regelmäßig und zusätzlich vor längeren Fahrten. Miss am besten bei kalten Reifen und richte dich nach der Herstellervorgabe an der B-Säule, im Tankdeckel oder in der Bedienungsanleitung. Bei voller Beladung gilt häufig ein höherer Wert.

In Deutschland liegt die gesetzliche Mindestprofiltiefe bei 1,6 Millimetern. Da die Haftung auf nasser Fahrbahn schon vorher nachlässt, empfehlen viele Fachleute einen Wechsel bereits bei mehr Restprofil. Eine 1-Euro-Münze hilft bei der schnellen Kontrolle.

In Deutschland gilt eine situative Winterreifenpflicht. Bei winterlichen Verhältnissen wie Glatteis oder Schneematsch sind geeignete Winter- oder Ganzjahresreifen vorgeschrieben. Wer dann mit Sommerreifen fährt, riskiert ein Bußgeld und im Schadensfall Probleme mit der Versicherung.



Aktuelle Sommerreifentests im Überblick:

Hier findest du die neuesten Sommerreifen-Tests führender Prüfinstitute wie ADAC, AutoBild, Auto Motor Sport, GTÜ und weiteren Fachmagazinen. Die Übersicht wird regelmäßig aktualisiert.

Testinstitut 2026 2025
ADAC 225/50 R17 225/40 R18
AvD 215/55 R17 Nicht verfügbar
Auto Motor Sport 195/55 R16 215/55 R17
Auto Zeitung 235/45 R18 225/45 R18
AutoBild 245/45 R19 225/44 R19
AutoBild Allrad 255/45 R19 255/55 R18
AutoBild sportscars 245/35 R19
275/35 R19
245/35 R19
sportauto 205/45 R17 Nicht verfügbar
GTÜ | ARBÖ | ACE 225/40 R18 235/55 R17

Aktuelle Ganzjahresreifentests im Überblick:

Hier findest du die neuesten Ganzjahresreifen-Tests führender Prüfinstitute wie ADAC, AutoBild, Auto Motor Sport, GTÜ und weiteren Fachmagazinen. Die Übersicht wird regelmäßig aktualisiert.

Testinstitut 2026 2025
ADAC Bald verfügbar 225/45 R17
AutoBild 215/55 R18 225/40 R18
215/50 R18
AutoBild sportscars Bald verfügbar 225/45 R18


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Themen: Reifenpflege und Reifenlagerung, Reifenwartung und Reparatur


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Es geht in unserem Blog um alles rund um Räder und Reifen. Uninteressant? Im Gegenteil. Räder sind Mode fürs Auto, aber der Reifen gehört zu den meist unterschätzten Produkten. Trotzdem kommt kaum jemand ohne Reifen aus, gleich ob er mit dem Fahrrad, dem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist.

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