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ADAC Winterreifen-Test 185/65 R15 & 215/60 R16 - für Kleinwagen & SUV

Gepostet von Peter Schmidt am 29.09.2022 19:50:05

Die Kleinwagen wie VW Polo, Opel Corsa, Audi A1 und andere sowie die kompakten SUV der unteren Mittelklasse wie Audi Q3, VW T-Roc oder Skoda Karoq haben es zumindest in diesem Jahr dem ADAC angetan. Genau wie bei den Sommerreifentests vor etwa einem halben Jahr nahmen sich die Reifentester nicht nur die gleichen Dimensionen vor, sondern prüften die Reifen auch in den gleichen Testfahrzeugen. Auf einem VW Polo kam die Dimension 185/65 R15 88T zum Einsatz und auf dem Skoda Karoq erprobten die Tester die Dimension 215/60 R16 H. Alles wie gehabt also, könnte man meinen - nur diesmal im Winter. Insgesamt fühlten die Tester 33 Reifenmodellen auf den Zahn - im Sommer waren es mit 34 Exemplaren nur einer mehr. Das Endergebnis war aber doch nicht ganz so erfreulich wie vor gut einem halben Jahr in Sachen Sommerreifen. So gab es zwar “zahlreiche empfehlenswerte und solide Modelle, aber auch ein paar mangelhafte Exemplare”, lautet das Fazit am Ende. Es gab also Licht und Schatten. Mit anderen Worten: Augen auf beim Reifenkauf!

adac-test_winterreifen-2022

(ADAC testet Reifen für kompakte SUV: Nasshandling auf dem Contidrom. Bild: ADAC/Marc Wittkowski)

Bei Winterreifen ist ein Mindestmaß an Nasshaftung gefordert

Der ADAC will seine Auswahl der Testkandidaten nicht willkürlich treffen und schon gar nicht die Hersteller beteiligen, sondern richtet sich nach den “Verhältnissen im Markt”, so beschreibt der Club grob seine Methodik. Die mögliche Teilnahme am Test steht aber längst nicht jedem Reifen offen, weil der ADAC eine Mindestanforderung definiert: Das EU-Label der Kandidaten muss im Kriterium Nasshaftung wenigstens die Klasse “C” vorweisen. Mit schlechteren Reifen möchte sich der ADAC gar nicht erst abgeben. Ein großer Teil der sogenannten “Billigmarken” beziehungsweise “Low Budget-Brands” fällt damit aus dem Vergleich.

So bestreiten in der Dimension Kleinwagen 185/65 R15 immerhin 16 Kandidaten den Wettbewerb, bei den kompakten SUV in der Dimension 215/60 R16 treten 17 Modelle den Vergleich an. Der Markt gibt zwar auch unter Berücksichtigung der Mindestanforderung noch einige mehr, aber die Anzahl der Reifen bietet einen durchaus passablen Querschnitt durch die Qualitäts- und Preissegmente mit dem Schwerpunkt auf Premium- und Qualitätsmarken im oberen und mittleren Preissegment.

So führt an den Premiummarken Goodyear, Bridgestone, Michelin und Continental - gleichzeitig die vier größten Reifenhersteller auf der Welt - kein Weg vorbei. Und auch für Zweit- und Drittmarken wie Semperit (Conti), BFGoodrich (Michelin), Fulda (Goodyear) und einige andere ist noch Platz. Das Segment der preiswerten Budget-Reifen kommt demgegenüber nur recht sparsam zum Zuge. Imperial Snowdragon HP und Wanli SW611 aus chinesischer Produktion heißen hier die Profile.

Der Tests auf drei Prüfgeländen

Winterreifentests sind ein aufwändiges Unterfangen und hier scheut der ADAC offensichtlich keine Mühen. Nicht nur, dass für einen sinnvollen Gesamttest die üblichen Fahrversuche auf nicht weniger als vier Untergründen anfallen: Neben der Erprobung auf Schnee wird auch auf Eis getestet und selbstredend auch bei Nässe und auf Trockenheit. Dazu reicht ein Testgelände nicht aus, sodass die ADAC-Tester nacheinander gleich drei in Beschlag nehmen. Auf dem Conti-Testgelände Contidrom bei Jeversen in Niedersachsen erproben die Tester das mit 30 Prozent in der Wertung wichtigste Kriterium, das Fahrverhalten auf Nässe, ferner die Geschäuschentwicklung (5 Prozent) bei Trockenheit sowie den Kraftstoffverbrauch (10 Prozent). Für die Schneeeigenschaften (20 Prozent Wertung) reist der Testtrupp dann nach Finnland auf das unabhängige Gelände “Testworld”. Die Eisfahrt (10 Prozent Wertung) erfolgt dann wieder auf einem Conti-Gelände und für die Trockentests (15 Prozent) stellte Bridgestone das Reifenentwicklungszentrum in Italien nahe Rom zur Verfügung. Die interessante Frage: Wie lange hält denn nun der Reifen? beantworten Verschleißfahrten (10 Prozent) - nur wenige Testinstanzen machen sich die Mühe. Dazu drehte das Testteam seine Runden wieder in Deutschland in der Umgebung von Landsberg am Lech. Fazit: Bei einem derartigen Ortswechsel erlangt sicher keine Marke einen Vorteil. Einen Nachteil hat eine derart aufwendige Testprozedur speziell bei Winterreifen aber schon. Die ganz aktuellen Produktneuheiten können aber jahreszeitlich bedingt noch nicht mit von der Partie sein, weil die Testmodelle etwa ein Jahr vorher verfügbar sein müssen. So können die Neuerscheinungen wie Hankooks Winter I*cept RS und Kumhos WinterCraft WP52 nicht mit von der Partie sein.

Die Kleinwagendimension 185/65 R15: Nach ADAC Urteil fallen zwei durch

In der Bewertung legt der ADAC strenge Maßstäbe an. Ein “sehr gut” haben die Tester schon lange nicht mehr vergeben. Nach oben ist noch Platz für eine ganze Note, die Reifen können also noch spürbar besser werden. Doch so weit ist es anscheinend noch nicht, denn die drei Testsieger werden bislang noch mit der Note “gut” abgefunden. Dazu gehören punktgleich mit der Gesamtnote 2,2 der 2021 vorgestellte Continental WinterContact TS870 als einer der jüngsten Produkte in der Testrunde als erster, der mit “gute(n) Leistungen auf trockener, nasser und schneebedeckter Fahrbahn” sowie “geringem Spritverbrauch” glänzt. Es folgt der Goodyear UltraGrip 9+, der auf Nässe die “Bestnote” erhält, und die Conti Zweitmarke Semperit Speed-Grip 5, der sich “besonders gut auf Schnee” zeigt bei gleichzeitig geringstem Spritverbrauch. Erst dann folgt knapp dahinter der Michelin Alpin 6, der Michelin-typisch die Bestnote im Verschleiß erreicht und dennoch gute Leistungen im Nassen, Trockenen und auf Schnee zeigt. Damit ist jeder für sich in diesem Spitzenquartett ein Paradebeispiel für Ausgewogenheit, Hans Dampf in allen Gassen ohne eine eklatante Schwäche.

Das ändert sich dann schon leicht in der folgenden 7er-Gruppe mit der Bewertung “befriedigend”. Diese führt die Michelin-Zweitmarke BFGoodrich g-Force Winter 2 an, der “besonders gut auf Schnee” funktioniert, während der nächstplatzierte Vredestein Wintrac seine Stärken auf “trockener und nasser Fahrbahn” ausspielt. Leider kommt ein Wermutstropfen dazu in Form eines erhöhten Benzinverbrauchs. Dieses Prinzip verfolgt die 7er Gruppe der “befriedigend” bewerteten Reifen: Ein kleiner Aussetzer in einer Disziplin verhagelt die höhere Platzierung. So trifft es den Bridgestone Blizzak LM 005 trotz seiner Bestnote auf Nässe und den taiwanischen Maxxis Premitra Snow WP6, der sich auf trockenem Geläuf die Bestnote sichert. Den Bridgestone drückt die Schwäche auf vereister Piste, den Maxxis der relativ hohe Verschleiß.

Nur kurz hinter der Hauptmarke Bridgestone platziert sich die Zweitmarke Firestone Winterhawk 4, der sich als Bester im Spritverbrauch präsentiert. Aber auch der koreanische Nexen Winguard Snow G3 erzielt eine Bestnote im Außengeräusch. Aber ebenso wie der Avon WT7 Snow schwächeln diese drei Kandidaten im Test auf trockener Fahrbahn, wobei insbesondere beim Avon auch der Verschleiß die Note drückt.

Stark gefallen in der Bewertung ist der Dunlop Winter Response 2, der in diesem Test nur als Zwölfter über die Ziellinie rollt. Dieses Modell führt die Dreiergruppe der mit “ausreichend” benoteten Kandidaten an, in die sich noch der Fulda Kristall Montero und der Barum Polaris 5 einreihen. Da sparen die Tester nicht mit Kritik, weil diese Reifen “auf trockener Fahrbahn nicht nur unharmonisch auf Lenkbefehle der Fahrers ansprechen, sondern - weitaus kritischer - bei Ausweichmanövern früh zum Übersteuern neigen.” Trotzdem erreicht der Dunlop auf Nässe, im Schnee und auch im Kraftstoffverbrauch gute Noten.

Allerdings haben auch die beiden letztplatzierten Imperial Snowdragon HP und der Wanli SW611 ihre Stärken im Verschleiß (Imperial) und im Kraftstoffverbrauch (Wanli). Aber die Performance auf Nässe ist dermaßen grottenschlecht, dass die ADAC-Tester von diesen Reifen ausdrücklich abraten. “Mangelhaft” und “durchgefallen” lautet das Urteil.

ADAC Winterreifen-Test in 185/65 R15
Testfahrzeug: VW Polo

Platz Modell Trocken Nass Schnee Eis Geräusch Kraftstoff Verschleiß Gesamt
1. CONTINENTAL WINTER CONTACT TS 870

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2,3 2,1 2,2 2,5 3,0 1,8 2,0 2,2
2. GOODYEAR ULTRA GRIP 9+

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2,3 1,7 2,5 2,3 2,7 2,0 2,5 2,2
3. SEMPERIT SPEED-GRIP 5

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2,5 2,3 2,0 2,3 2,6 1,7 2,0 2,2
4. MICHELIN ALPIN 6

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2,5 2,3 2,4 2,3 2,5 2,1 1,5 2,3
5. BF-GOODRICH G-FORCE WINTER 2

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2,6 2,7 2,0 2,5 2,7 2,4 2,0 2,7
6. VREDESTEIN WINTRAC

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2,4 2,1 2,7 2,4 2,8 2,4 2,5 2,7
7. BRIDGESTONE BLIZZAK LM-005

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2,1 1,7 2,4 2,8 2,9 1,0 3,0 3,0
8. MAXXIS WP6 PREMITRA SNOW

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1,9 2,2 2,9 2,7 2,6 2,6 3,0 3,0
9. FIRESTONE WINTERHAWK 4

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3,2 2,0 2,2 2,1 2,8 1,7 2,5 3,2
10. NEXEN WINGUARD SNOW`G3

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3,3 2,5 3,3 2,1 2,5 2,2 2,5 3,3
11. AVON WT7

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2,9 2,5 3,5 2,4 3,0 2,3 3,5 3,5
12. DUNLOP SP WINTER RESPONSE 2

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3,6 1,8 1,8 2,5 2,7 1,9 2,5 3,6
13. FULDA KRISTALL MONTERO 3

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3,6 3,7 1,9 2,3 2,9 2,0 1,5 3,7
14. BARUM POLARIS 5

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3,9 3,2 2,4 2,8 3,0 2,0 2,0 3,9
15. IMPERIAL SNOW DRAGON HP

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2,1 5,3 4,0 2,3 2,9 2,3 1,5 5,3
16. WANLI SW611 2,7 5,5 2,7 1,9 2,9 1,8 2,5 5,5

Winterreifen in Reifengröße 185/65 R15 getestet vom ADAC September 2022;
Prozentuale Verteilung je Kategorie: Trocken 15%, Nass 30%, Schnee 20%, Eis 10%, Geräusch 5%, Kraftstoffverbrauch 10%,Verschleiß 10%.

Reifen für kompakte SUV 215/60 R16 - Vier Spitzenreiter

Und auch in der Dimension für kompakte SUV setzt sich der Continental WinterContact TS870 als Testsieger an die Spitze. Allerdings nicht ganz allein, sondern punktgleich mit dem Dunlop Winter Sport 5 und zwei anderen Kandidaten, die knapp dahinter rangieren. Der Goodyear UltraGrip Performance+ und der Michelin Alpin 6 komplettieren das Spitzenquartett mit der Gesamtnote “gut”.Vor allem die beiden führenden Modelle glänzen mit guten Noten in den Hauptdisziplinen Trocken, Nass und Schnee. Der Dunlop fällt zudem noch mit geringem Spritverbrauch auf. Beide bewähren sich “besonders gut auf Schnee und Eis”, alle vier sind “besonders empfehlenswert”, “weil sie ohne Schwächen in den Hauptkriterien bleiben", so die Tester.

Befriedigend - das mittlere Dutzend

Dem Spitzenquartett bleibt eine sehr große Gruppe von Kandidaten mit der Gesamtnote “befriedigend” dicht auf den Fersen. Vor allem preislich ergeben sich in diesem breiten Mittelfeld gute Alternativen zu den Spitzenreitern, weil die Reifen verschiedentlich wegen relativ geringer Mankos eine Abwertung erfahren.

Erster in dem folgenden Dutzend ist der Yokohama Blu Earth V906, der ein “leichtes Verbesserungspotenzial im Nassen und auf Schnee” hat. Dem Bridgestone Blizzak LM005 fehlt es etwas auf Schnee, erzielt aber “Bestnoten auf trockener und nasser Fahrbahn.Und genau hier schwächelt der Kleber Krisalp HP3 etwas, ist aber stark auf Schnee und beim Spritverbrauch. Mit der Endnote einer glatten 3,0 gehen drei Kandidaten ins Ziel: der aus indonesischer Produktion stammende GT Radial Winterpro 2 mit Stärken auf Eis, aber Schwächen auf Nässe und Schnee, ferner der zum Goodyear-Konzern gehörende und kraftstoffsparende und sehr verschleißfeste Sava Eskimo HP2 mit “Schwächen auf Nässe. Das Trio komplettiert der Vredestein Wintrac: Bestnote auf Eis, aber Schwächen auf trockener Fahrbahn.

Im Folgenden bemängeln die Tester vorwiegend Schwächen auf Nassem Untergrund, so etwa beim Esa+Tecar Supergrip Pro und auch der Toyo Observe S944 kommt im Nassen und auf Schnee nicht über eine befriedigende Bewertung hinaus. Beim Nokian Tyres WR Snowproof auf Rang 13 deckte der Test “Schwächen auf trockener und nasser Fahrbahn” auf, was ebenso das Manko der Kandidaten Uniroyal WinterExpert und Matador MP93 Nordicca - beides Marken aus dem Continental-Konzern. Der Falken Eurowinter HS01 schafft es trotz deutlicher Schwächen im Trockenen gerade noch im Bereich “befriedigend” zu bleiben, was dem mittlerweile zum Goodyear Konzern gehörenden Coopertires WM-SA2+ nicht gelingt: Note “ausreichend” aufgrund einer deutlich schwächelnden Trockenhaftung und hohem Verschleiß.Er erreicht mit knapp 24.000 Kilometern Laufleistung rund 19.000 Kilometer weniger als Spitzenreiter und Langläufer Sava Eskimo HP2.

ADAC Winterreifen-Test in 215/60 R16
Testfahrzeug: Skoda Karoq

Platz Modell Trocken Nass Schnee Eis Geräusch Kraftstoff Verschleiß Gesamt
1. CONTINENTAL WINTER CONTACT TS 870

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2,4 2,1 1,6 1,9 2,8 2,1 2,5 2,1
2. DUNLOP WINTERSPORT 5

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2,4 2,2 1,6 2,0 3,1 1,7 2,0 2,1
3. GOODYEAR ULTRAGRIP PERFORMANCE +

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2,5 2,5 1,4 2,2 2,8 2,0 2,5 2,3
4. MICHELIN ALPIN 6

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2,0 2,4 2,4 1,9 2,8 2,3 2,0 2,3
5. YOKOHAMA BLUEARTH WINTER V906

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2,3 2,6 2,6 2,4 2,9 1,9 2,5 2,6
6. BRIDGESTONE BLIZZAK LM-005

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1,8 2,0 2,7 2,4 3,4 2,1 2,5 2,7
7. KLEBER KRISALP HP3

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2,9 2,8 1,8 2,2 2,8 1,8 2,5 2,9
8. GT RADIAL WINTERPRO 2

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2,7 3,0 2,8 2,1 2,8 2,4 2,5 3,0
9. SAVA ESKIMO HP 2

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2,5 3,0 2,3 2,0 3,5 1,7 1,5 3,0
10. VREDESTEIN WINTRAC

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2,9 2,3 2,5 1,8 2,7 1,6 3,0 3,0
11. ESA+TECAR SUPERGRIP PRO 3,1 3,0 1,9 2,0 3,0 1,5 2,0 3,1
12. TOYO OBSERVE S944

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2,1 3,1 2,8 2,0 3,0 2,8 2,0 3,1
13. NOKIAN WR SNOWPROOF

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2,7 3,2 2,4 2,3 2,7 2,0 2,0 3,2
14. UNIROYAL WINTEREXPERT

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3,3 2,8 1,7 1,8 2,9 1,5 2,5 3,3
15. MATADOR MP93 NORDICCA

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3,4 3,1 2,3 2,0 2,9 2,3 2,0 3,4
16. FALKEN HS01 EUROWINTER

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3,5 2,3 2,0 2,2 2,7 2,5 2,5 3,5
17. COOPER WEATHER-MASTER SA2+

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3,7 2,6 2,7 2,4 2,9 2,4 3,5 3,7

Winterreifen in Reifengröße 215/60 R16 getestet vom ADAC September 2022;
Prozentuale Verteilung je Kategorie: Trocken 15%, Nass 30%, Schnee 20%, Eis 10%, Geräusch 5%, Kraftstoffverbrauch 10%,Verschleiß 10%.

Fazit: Sieger und Alternativen

Natürlich empfiehlt der ADAC die Spitzenreiter der Reifentests. Mit dem breiten Mittelfeld in beiden Dimensionen bieten sich aber gute preisliche Alternativen an, die auf das persönliche Fahrprofil abgestimmt werden können. Wie wichtig sind mir denn die Schneeeigenschaften, kann ich hier Abstriche machen oder im Trockenen? Auch unterhalb der Reifen auf den Siegerpodesten finden sich gute Produkte, die sicher auch kostengünstig zu haben sind. Denn inzwischen ist klar: Natürlich werden die Reifen teurer. Dies lässt sich schon in der Herstellung nicht vermeiden. Das liegt nicht nur an Rohstoffen, auch die Reifenproduktion ist energieintensiv. Nicht umsonst unterhalten Reifenhersteller in ihren Werken zuweilen eigene Kraftwerke. Aber wegen der Preissteigerung auf die günstigen Winterreifen auszuweichen, kann niemand empfehlen. Das könnte man bereuen.



Aktuelle Winterreifen- und Ganzjahresreifentests 2021/2022 im Überblick:

Testinstitut  Reifengröße
ADAC 195/65 R15
ADAC 185/65 R15 | 215/60 R16
Auto Motor Sport 195/55 R16
Auto Motor Sport 245/45 R19
AutoBild 205/55 R16
AutoBild 215/55 R17
AutoBild 195/55 R16 | Ganzjahresreifen
Autozeitung 205/55 R16 | Ganzjahresreifen
AutoBild Allrad 215/65 R17 | Ganzjahresreifen
AutoBild Allrad 235/55 R18 | SUV
AutoBild Allrad 225/45 R19 | SUV
ADAC 225/50 R17
AutoBild 225/50 R17 | Ganzjahresreifen
AutoBild Sportscars 225/45 R18 vorne | 245/40 R18 hinten | Mischbereifung
Auto Zeitung 235/55 R18
GTÜ 205/55 R17 | Ganzjahresreifen
SportAuto 255/275/35 R19 | 255/40 R18

Aktuelle Sommerreifentest 2021/2022 im Überblick:

Testinstitut  Reifengröße
Auto Motor Sport 195/55 R16H
Auto Motor Sport 245/45 R19
AutoBild 205/55 R16
AutoBild 215/55 R17
AutoBild 225/45 R18 | 255/40 R18
AutoBild 245/40 R19
ADAC 185/65 R15
ADAC 205/55 R16
ADAC 215/60 R16
Autobild Allrad 215/60 R17 | SUV
Autobild Allrad 235/55 R18 | SUV
GTÜ 225/45 R17
GTÜ | ARBÖ | ACE 195/55 R16
ADAC 225/50 R17
Auto Zeitung 225/40 R18
Auto Zeitung 215/55 R17
Gute Fahrt 245/40 R18
AutoBild sportcars 265/35 ZR20
Sportauto 255/275/35 R19 | 255/40 R18
Sportauto 235/35 ZR19 UHP | Supersport


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Themen: Winterreifen, Alle Winterreifentests


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