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Unterschied zwischen Hybrid und Plug-in-Hybrid

Gepostet von Reifen vor Ort Redaktion am 22.06.2022 12:04:41

Bei der Entscheidung fĂŒr einen Hybrid-Wagen gilt es, zwischen verschiedenen Konzepten zu wĂ€hlen. Eine grundsĂ€tzliche Unterscheidung ist zwischen einem regulĂ€ren Hybrid und einem Plug-in-Hybrid zu treffen. Ein wichtiger Unterschied zwischen Hybrid und Plug-in-Hybrid besteht darin, dass Plug-in-Hybride ĂŒber grĂ¶ĂŸere Batterien mit höherer KapazitĂ€t verfĂŒgen und sich ĂŒber eine externe Energiequelle laden lassen. Aber auch im Hinblick auf Reichweite und Fördermöglichkeit bestehen Unterschiede.

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Unterschiede zwischen Hybrid und Plug-in-Hybrid im Überblick

Technisch sind sich herkömmliche und Plug-in-Hybride zunÀchst Àhnlich. Hybrid-Fahrzeuge aller Art zeichnen sich durch einen Mix aus Verbrenner und Elektromotor im Antriebssystem aus. Diese Fahrzeuge schalten automatisch und nahtlos zwischen den verschiedenen Antriebssystemen um: einem (Benzin-)Verbrennungsmotor einerseits und einer selbstladenden Hybrid-Batterie andererseits.

Der wichtigste Unterschied von Hybrid und Plug-in-Hybrid besteht darin, dass sich beim Plug-in-Hybrid die Batterie ĂŒber eine Stromquelle von außen laden lĂ€sst. Zudem lassen sich innerhalb der Hybrid-Kategorie weitere Unterteilungen treffen, so etwa in Mild- und Voll-Hybrid. Plug-in-Hybride verfĂŒgen daher meist ĂŒber grĂ¶ĂŸere KapazitĂ€ten in ihren Batterien als die verschiedenen Hybrid-Kategorien. Damit ist eine grĂ¶ĂŸere Leistung sowie eine höhere Reichweite möglich. Eine rein elektrische Fortbewegung ist auf Strecken von bis zu 75 Kilometern möglich. Im Anschluss wird einfach wieder auf den Hybridbetrieb umgeschaltet.


Unterschied von Hybrid und Plug-in-Hybrid: Unterscheidungen innerhalb der Hybrid-Kategorie

In der Kategorie der Hybridfahrzeuge ist zu differenzieren zwischen einem Voll- und einem Mild-Hybrid. Der Mild-Hybrid ist eine Antriebstechnologie, bei der das Auto in erster Linie beim Bremsen sowie beim Rollen Energie speichert. Die hier zum Einsatz kommende Batterie ist vergleichsweise klein und verfĂŒgt ĂŒber eine geringe KapazitĂ€t. Typischerweise wird sie lediglich als UnterstĂŒtzung fĂŒr den Hauptmotor (ein Verbrenner) zugeschaltet. Dies geschieht etwa beim Beschleunigen sowie bei Überholmanövern. Ebenso kommt sie beim Starten zum Einsatz. Beim Mild-Hybrid arbeitet die Batterie jedoch niemals alleine.

Der Voll-Hybrid ist hingegen ein Fahrzeug mit deutlich grĂ¶ĂŸerer Batterie. Diese ist imstande, eine kleine Distanz vollelektrisch zu ĂŒberbrĂŒcken, ohne AktivitĂ€t des Verbrennungsmotors. Bei bestimmten Manövern wie dem Anfahren oder dem Rollen bei geringer Geschwindigkeit kommt ausschließlich der Elektroantrieb zum Zug. Dies trĂ€gt dazu bei, den Kraftstoffverbrauch deutlich zu verringern.

Der wesentliche Unterschied zwischen Hybrid und Plug-in-Hybrid zeigt sich bei beiden Hybrid-Typen: Sowohl Mild- als auch Voll-Hybrid kommen ohne Anschluss an eine externe Stromquelle aus. Es gibt demnach keine Möglichkeit, sie per Stecker aufzuladen (Plug), denn es sind vollkommen geschlossene Systeme. Sobald der Batteriestand niedrig ist oder eine höhere Fahrgeschwindigkeit vorherrscht, schaltet sich der Verbrennungsmotor automatisch hinzu. WĂ€hrend der Fahrt kommt es zur Aufladung der Batterie durch den Verbrennungsmotor. Bei Ereignissen wie Bergabfahrten oder Bremsmanövern arbeitet der Motor als eine Art Generator, wĂ€hrend er der Batterie neue Energie zufĂŒhrt. Anstatt die WĂ€rme beim Bremsen als ĂŒberschĂŒssige Energie zu vergeuden, wird sie hier zum Aufladen der Energiespeicher genutzt.

Ein wichtiger rechtlicher Unterschied von Hybrid und Plug-in-Hybrid besteht darin, dass Mild- und Voll-Hybrid-Fahrzeuge nicht fĂŒr ein E-Kennzeichen qualifiziert sind. Ebenso ist es mit dieser Art von Fahrzeug nicht erlaubt, an öffentlichen ElektroladesĂ€ulen zu parken. Allerdings ist es möglich, dass es in bestimmten StĂ€dten in diesem Punkt nachts Ausnahmen gibt.

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Plug-in-Hybride zeichnen sich im Gegensatz zu Mild- und Voll-Hybriden durch eine grĂ¶ĂŸere und kapazitĂ€tsstĂ€rkere Batterie aus, die sich extern laden lĂ€sst. Insofern lassen sich Plug-in-Hybride als eine Art Weiterentwicklung der Voll-Hybride verstehen. Sie stellen zwischen reinen Verbrennern und vollstĂ€ndigen E-Antrieben eine BrĂŒckentechnologie dar.

Das Laden ist ĂŒber öffentliche LadesĂ€ulen (Ladepunkte), eine Wallbox oder unter bestimmten Voraussetzungen auch an einer Haushaltssteckdose möglich. Ladepunkte werden immer zahlreicher und finden sich etwa an RaststĂ€tten an Autobahnen, an öffentlichen ParkplĂ€tzen oder in Tiefgaragen. Ebenso bieten immer mehr Mineralölkonzerne und Tankstellen auch Ladepunkte fĂŒr E-Autos. Auch auf den ParkplĂ€tzen von immer mehr SupermĂ€rkten sind öffentliche Ladestationen zu finden.

Ein wesentlicher Vorteil des Plugin-in-Fahrzeugs gegenĂŒber regulĂ€ren Hybriden liegt in der grĂ¶ĂŸeren Reichweite. Da es sich um einen deutlich grĂ¶ĂŸeren Energiespeicher handelt, ist es möglich, einen EV-Modus zu aktivieren. Dieser ermöglicht einen ausschließlichen Antrieb durch den eingebauten Elektromotor. WĂ€hrenddessen profitieren Sie von einem deutlich reduzierten Spritverbrauch. Auch Strecken von 60 oder 70 Kilometern sind bei gegenwĂ€rtigen Plug-in-Hybriden auf rein elektrische Art und Weise keinerlei Problem.

Eine weitere Steigerung der rein elektrischen Reichweite ist aufgrund der vorhandenen Start-Stopp-Automatik möglich. Dies ist besonders fĂŒr innerstĂ€dtische Fahrten von Vorteil.

Unterschied von Hybrid und Plug-in-Hybrid: Zusammenfassung

Somit liegt der Unterschied zwischen Hybrid und Plug-in-Hybrid im Wesentlichen in den drei Aspekten Lademöglichkeit, Reichweite und Förderung.

WĂ€hrend Hybride geschlossene Systeme sind, lassen sich Plug-in-Hybride ĂŒber eine externe Stromquelle laden. Nicht-Plug-in-Hybride nutzen den Elektromotor nur zur UnterstĂŒtzung des Verbrenners, so etwa beim Anfahren oder im Stop-and-go-Betrieb. WĂ€hrend ein Plug-in-Hybrid auch grĂ¶ĂŸere Distanzen rein elektrisch zurĂŒcklegt, kann ein Mild-Hybrid nur sehr kurze Strecken bewĂ€ltigen. 

Im Hinblick auf die FörderfĂ€higkeit lassen sich Hybride und Plug-in-Hybride einfach dahingehend unterscheiden, dass nur Plug-in-Hybride eine Förderung erhalten. Der Grund besteht darin, dass Hybride eine zu geringe rein elektrische Reichweite aufweisen. Zwar verfĂŒgen beide Autotypen ĂŒber einen eingebauten Verbrennungsmotor. Aufgrund der grĂ¶ĂŸeren rein elektrischen Reichweite lassen sich Plug-in-Hybride jedoch in die Klasse Elektroauto einordnen (inklusive E-Kennzeichen). Aus diesem Grund steht Ihnen als Fahrer eines Plug-in-Hybrids auch eine FörderprĂ€mie zu, sofern bestimmte Voraussetzungen erfĂŒllt sind: Ein Plug-in-Hybrid darf maximal 50 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen und sollte eine elektrische Reichweite von 40 Kilometern haben. Bei Fahrzeugen, die vor 2018 zugelassen wurden, handelt es sich um eine Mindestreichweite von 30 Kilometern.



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