Beim Motorrad entscheidet der Reifen über fast alles: wie das Bike in der Kurve liegt, wie kurz der Bremsweg ist und ob du dich bei Nässe darauf verlassen kannst. Zwei Fragen tauchen dabei immer wieder auf: Welche Reifen sind für mein Motorrad überhaupt erlaubt, und wie finde ich die passende Reifengröße?
Du bekommst hier alles, was vor und nach dem Kauf zählt: Reifengröße lesen, Reifendruck samt Richtwert-Tabelle, Profiltiefe prüfen, das Alter über die DOT-Nummer bestimmen, die Regeln zur Mischbereifung und das richtige Einfahren neuer Motorradreifen.

Motorradreifen auswählen und die richtige Reifengröße verstehen
Die Reifengröße bestimmt beim Motorrad das Fahrverhalten, die Sicherheit und die Zulassung im Straßenverkehr. Viele Biker sind unsicher, was die Zahlen und Buchstaben auf der Reifenflanke bedeuten oder welche Dimensionen ihr Motorrad fahren darf. Genau das klären die nächsten Abschnitte, Schritt für Schritt.
Was die Reifengröße beim Motorrad bedeutet
Auf der Reifenflanke steht eine Kombination aus Zahlen und Buchstaben, zum Beispiel 120/70 ZR17. Jeder Teil hat eine feste Bedeutung:
- 120 = Reifenbreite in Millimetern
- 70 = Verhältnis von Höhe zu Breite in Prozent
- ZR = Bauart (Radialreifen, Z steht für hohe Geschwindigkeiten)
- 17 = Felgendurchmesser in Zoll
Die vier Schlüsselwerte
Breite, Querschnitt, Bauart und Felgengröße. Diese vier Angaben brauchst du, damit ein Reifen auf dein Motorrad und auf die Felge passt. Welcher Motorradreifen auf welche Felge gehört, hängt vor allem von Breite und Zolldurchmesser ab.
Reifenbezeichnung am Motorradreifen richtig lesen
Neben der reinen Größe stehen auf der Flanke weitere Angaben, die für die Auswahl wichtig sind:
- Tragfähigkeitsindex (Load Index): zeigt, wie viel Gewicht ein Reifen tragen darf.
- Geschwindigkeitsindex (Speed Index): nennt die maximal zulässige Geschwindigkeit.
- DOT-Nummer: verschlüsselt das Produktionsdatum. Wie du sie entschlüsselst, steht weiter unten und ausführlich im Beitrag dazu, was die DOT-Nummer über den Reifen verrät.
Welche Reifengröße ist für dein Motorrad erlaubt
Nicht jedes Motorrad darf jede Reifengröße fahren. Welche Dimensionen zugelassen sind, geben die Fahrzeugpapiere und die Bedienungsanleitung vor. So prüfst du es:
- Blick in die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
- Bedienungsanleitung des Motorrads lesen
- Reifenfreigaben der Hersteller abgleichen
- Bei Umbauten oder größeren Reifen ist eine Abnahme bei TÜV oder DEKRA nötig
Ein Beispiel aus der Praxis: Wer auf einer BMW R 1250 GS breitere Reifen aufziehen will, findet ab Werk mehrere freigegebene Dimensionen. Trotzdem ist nicht jede Kombination ohne Eintragung erlaubt. Hier lohnt der Blick in die Reifenfreigaben oder ein kurzes Gespräch beim Fachhändler. Wenn du es genau wissen willst, hilft der Reifenrechner für zulässige Reifengrößen, und wie sich die Größe auf die passende Felge auswirkt, zeigt der Beitrag dazu, welcher Motorradreifen auf welche Felge passt.
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Den richtigen Reifendruck für Motorradreifen einstellen
Der Reifendruck wirkt sich beim Motorrad direkt auf Fahrstabilität, Bremsverhalten und Verschleiß aus. Schon kleine Abweichungen verändern das Handling spürbar. Deshalb solltest du die Herstellerwerte kennen und den Druck regelmäßig kontrollieren.
Reifendruck-Tabelle für Motorräder als Orientierung
Für viele Straßenmaschinen haben sich Richtwerte von rund 2,5 bar vorne und 2,9 bar hinten eingespielt. Diese Werte sind ein Startpunkt, kein Gesetz. Verbindlich ist immer die Angabe deines Herstellers, meist in der Bedienungsanleitung oder auf einem Aufkleber am Rahmen, unter der Sitzbank oder an der Schwinge. Die folgende Tabelle gibt dir eine grobe Orientierung für den Reifendruck am Motorrad:
|
Situation |
Vorderreifen (Richtwert) |
Hinterreifen (Richtwert) |
|
Solo, normale Straßenfahrt |
ca. 2,5 bar |
ca. 2,9 bar |
|
Mit Sozius oder Gepäck |
wie Herstellerangabe |
meist leicht höher |
|
Kalte Außentemperaturen |
Druck prüfen, ggf. anpassen |
Druck prüfen, ggf. anpassen |
Ein konkretes Beispiel ist die Yamaha MT-07: Hier nennt der Hersteller serienmäßig 2,5 bar vorne und 2,9 bar hinten. Wer diese Werte hält, fährt ausgewogen. Wer dauerhaft mit zu wenig Druck unterwegs ist, riskiert ein instabiles Bike, ungleichmäßigen Abrieb und am Ende höhere Kosten durch frühen Verschleiß.
Reifendruck bei Sozius, Gepäck und Kälte anpassen
Fährst du mit Sozius oder viel Gepäck, steigt die Last auf den Reifen. Viele Hersteller geben dafür eigene, höhere Werte am Hinterrad an. Auch die Temperatur spielt mit: Bei Kälte sinkt der Druck messbar, ein leicht höherer Fülldruck kann Stabilität und Traktion dann verbessern. Wichtig dabei: keine Experimente. Weichst du vom Standard ab, dann nur entlang der Empfehlung des Reifen- oder Motorradherstellers.
Reifendruck am Motorrad messen und kontrollieren
Damit deine Motorradreifen im optimalen Bereich arbeiten, helfen vier Gewohnheiten:
- Vor jeder längeren Fahrt am kalten Reifen messen. Warmgefahren zeigt das Manometer zu viel an.
- Einen eigenen Reifendruckprüfer nutzen. Er ist meist genauer als das Gerät an der Tankstelle.
- Auf Druckverlust achten. Verlierst du in wenigen Wochen rund 1 bar, prüfe Ventile und Felgen auf undichte Stellen.
- Winkelventile montieren. Besonders am Hinterrad erleichtern sie das Kontrollieren und Nachfüllen.
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Profiltiefe und Verschleiß an Motorradreifen prüfen
Die Profiltiefe ist einer der wichtigsten Sicherheitsfaktoren am Motorrad. Sie bestimmt Bremsweg, Grip und Stabilität, vor allem auf nasser Fahrbahn. Deshalb gehören Profiltiefe und das Verschleißbild regelmäßig kontrolliert.
Gesetzliche Mindestprofiltiefe für Motorradreifen
In Deutschland gilt für Motorradreifen eine gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern. Wer darunter fährt, riskiert Bußgeld, Punkte in Flensburg und Ärger bei der Hauptuntersuchung. In der Praxis solltest du diesen Wert gar nicht erst ausreizen: Ab etwa 2 Millimetern Restprofil ist ein Wechsel sinnvoll, bei sportlicher Fahrweise eher früher.
Profiltiefe am Motorradreifen mit dem TWI messen
Die meisten Motorradreifen haben TWI-Indikatoren (Tread Wear Indicator). Das sind kleine Stege im Profilgrund, die anzeigen, wann die Mindestprofiltiefe erreicht ist. So gehst du vor:
- Suche die Markierung TWI an der Reifenflanke.
- Miss die Profiltiefe direkt neben den Stegen mit einer Profiltiefenlehre.
- Prüfe mehrere Stellen. Vorder- und Hinterreifen nutzen sich unterschiedlich schnell ab.
Als grober Anhaltspunkt taugt auch eine 1-Euro-Münze: Der goldene Rand ist etwa 2 Millimeter breit. Eine ausführliche Anleitung findest du im Beitrag dazu, wie du die Profiltiefe am Motorradreifen richtig misst.
Verschleißbilder am Motorradreifen erkennen
Nicht nur die Profiltiefe entscheidet über den Wechsel. Auch das Verschleißbild verrät viel über den Zustand:
- Autobahnplatte: ein flacher, abgefahrener Mittelbereich durch lange Geradeausfahrten.
- Unregelmäßiger Abrieb: kann auf falschen Reifendruck oder ein Problem an Fahrwerk und Dämpfung hindeuten.
- Sägezahnbildung: deutet oft auf eine falsche Fahrwerksgeometrie oder ungünstige Belastung hin.
- Risse an den Flanken: entstehen zum Beispiel durch Bordsteinkontakt und sind ein klares Wechselsignal.
Tauchen solche Spuren auf, gehört der Reifen getauscht. Wann genau der richtige Zeitpunkt ist, klärt der Beitrag dazu, wann du Motorradreifen wechseln musst.
Alter von Motorradreifen und DOT-Nummer prüfen
Profiltiefe und Reifendruck sind nicht alles. Auch das Alter zählt. Selbst ein Reifen mit reichlich Profil kann durch Materialermüdung unsicher werden, wenn er zu lange im Einsatz ist.
DOT-Nummer am Motorradreifen finden und lesen
Das Alter erkennst du an der DOT-Nummer auf der Reifenflanke. Entscheidend sind die letzten vier Ziffern: Die ersten beiden stehen für die Kalenderwoche, die letzten beiden für das Jahr. Beispiel: DOT 3021 bedeutet 30. Woche 2021. So siehst du sofort, wie alt ein Reifen wirklich ist, unabhängig vom Montagedatum.
Wie alt dürfen Motorradreifen sein
Als Faustregel gilt: Motorradreifen spätestens nach sechs Jahren ersetzen, auch wenn das Profil noch reicht. Mit den Jahren härtet die Gummimischung aus, die Haftung lässt nach und das Risiko bei Nässe oder in Kurven steigt. Steht das Motorrad ganzjährig im Freien, altern die Reifen schneller. Bei Touren oder sportlicher Nutzung lohnt schon nach fünf Jahren ein kritischer Blick. Wie du das Alter im Detail bestimmst, zeigt der Beitrag dazu, wie alt deine Reifen wirklich sind.
Alterung an Motorradreifen erkennen: Risse und harter Gummi
Neben dem reinen Alter gibt es sichtbare Warnzeichen, die für einen Wechsel sprechen:
- feine Risse in der Gummimischung
- Verfärbungen oder ungleichmäßige Oberflächen
- harter Gummi, der kaum noch nachgibt
- Beschädigungen an den Flanken durch Bordsteine oder Schlaglöcher
Selbst wenn die DOT-Nummer ein junges Alter zeigt: Solche Veränderungen sind ein klares Signal. Ein Motorradreifen verzeiht keinen Vorschaden, und bei hohem Tempo oder starker Belastung kann er gefährlich werden.
Mischbereifung am Motorrad: unterschiedliche Reifen vorne und hinten
Darf man beim Motorrad zwei verschiedene Reifen fahren, also vorne und hinten unterschiedliche Modelle oder Marken? Die kurze Antwort: meistens ja. Die rechtliche Lage hat sich in den letzten Jahren geändert, ein genauer Blick auf Mischbereifung und Reifenfreigaben lohnt sich aber trotzdem.
Mischbereifung am Motorrad: was erlaubt ist
Grundsätzlich darfst du am Motorrad verschiedene Reifenmarken oder Modelle für Vorder- und Hinterachse kombinieren. Ein Motorrad muss also nicht zwingend vorne und hinten den gleichen Reifen haben. Wichtig ist:
- Dimensionen, Tragfähigkeit und Geschwindigkeitsindex müssen zu deinem Motorrad passen.
- Die Reifen sollten zueinander passen, damit Fahrstabilität, Kurvenverhalten und Bremswege stimmen.
- Am besten nimmst du Vorder- und Hinterreifen aus einer Modellreihe. Das gibt das berechenbarste Handling.
Setzt du bewusst auf Mischbereifung, halte dich an die Hinweise des Herstellers oder hol dir eine Freigabe.
Reifenfabrikatsbindung am Motorrad seit 2020 aufgehoben
Früher galt für viele Motorräder eine Reifenfabrikatsbindung: Erlaubt waren nur die vom Hersteller getesteten und freigegebenen Modelle. Seit Januar 2020 ist diese Pflicht für Motorräder mit EG-Typgenehmigung im Serienzustand aufgehoben. Das heißt für dich:
- Du bist nicht mehr auf einzelne Fabrikate festgelegt.
- Es reicht, wenn die montierten Reifen die vorgeschriebenen Dimensionen und Spezifikationen erfüllen.
Trotzdem ist es klug, Reifen mit aktuellen Serviceinformationen des Herstellers zu wählen, gerade bei sportlicher Fahrweise oder hohem Tempo. Hintergründe liefert der Beitrag zur Bedeutung der Reifenfreigaben beim Motorrad.
Welche Reifenfreigaben für dein Motorrad gelten
Auch ohne Fabrikatsbindung können Reifenfreigaben sinnvoll oder nötig sein, besonders bei:
- älteren Motorrädern ohne EG-Typgenehmigung
- Umbauten oder geänderten Felgengrößen
- Fahrern, die Sicherheit und Versicherungsschutz lückenlos abgesichert wissen wollen
Die passenden Freigaben findest du auf den Webseiten der Reifenhersteller oder beim Fachhändler. Dort suchst du gezielt nach Marke, Modell und Baujahr. Wer ohnehin auf eine andere Dimension umrüsten will, sollte vorher klären, dass die Umbereifung von TÜV oder DEKRA abgenommen werden muss.
Neue Motorradreifen richtig einfahren
Nach der Montage ist Vorsicht angesagt. Neue Motorradreifen haben eine glatte Oberfläche und brauchen ein paar Kilometer, bis sie voll greifen. In dieser Phase ist das Risiko zum Wegrutschen am größten.
Warum neue Motorradreifen eingefahren werden müssen
Produktionsbedingt ist die Lauffläche neuer Reifen geschlossen und glatt. Erst die ersten Kilometer schleifen die oberste Schicht ab, dann erreicht der Reifen die nötige Rauigkeit für vollen Grip.
- Die Einfahrzeit liegt meist bei 20 bis 50 Kilometern.
- In dieser Phase brauchst du Feingefühl beim Beschleunigen, Bremsen und in Schräglagen.
- Erst danach steht das volle Haftungsniveau zur Verfügung.
Motorradreifen bei Nässe und Kälte einfahren
Bei Kälte oder Regen zieht sich die Einfahrphase deutlich in die Länge. Achte deshalb auf drei Punkte:
- Langsam steigern: Tempo, Schräglagen und Bremsmanöver nur schrittweise intensivieren.
- Mehr Zeit einplanen: Bei Nässe kann es doppelt so lange dauern, bis die Reifen gut haften.
- Zusatzbelastung vermeiden: kein hartes Beschleunigen oder Vollbremsen in den ersten Kilometern.
So schleift sich der neue Reifen gleichmäßig ein, auch bei schlechtem Wetter. Wie du Motorradreifen Schritt für Schritt einfährst, beschreibt der Beitrag dazu, wie du neue Motorradreifen einfährst.
Fehler beim Einfahren neuer Motorradreifen vermeiden
Wer neue Motorradreifen nicht sauber einfährt, riskiert handfeste Probleme:
- Verlust der Haftung in Schräglagen
- längere Bremswege
- unkontrollierbares Verhalten bei Nässe oder kaltem Asphalt
- im schlimmsten Fall ein Sturz schon bei niedrigem Tempo
Geduld zahlt sich also aus. Erst wenn der Reifen richtig eingefahren ist, kannst du dich wieder voll auf Grip und Stabilität verlassen. Gerade auf nasser Strecke macht das einen Unterschied, mehr dazu, wie du sicher mit den richtigen Motorradreifen über nasse Straßen kommst.
Motorradreifen richtig lagern und pflegen
Nicht nur die Fahrt entscheidet über die Lebensdauer, auch die Standzeit. Falsch gelagert, bekommen Motorradreifen Risse, harte Stellen oder Druckmarken. Richtig gelagert halten sie deutlich länger.
Wie lange lassen sich Motorradreifen lagern
Auch ungenutzte Reifen altern. Korrekt gelagert gelten Neureifen bis zu fünf Jahre nach Herstellungsdatum als fabrikneu. Spätestens nach sechs Jahren solltest du sie nicht mehr montieren, egal wie gut das Profil aussieht. Lager sie kühl, trocken und dunkel, fern von Sonne, Heizung und Chemikalien, am besten aufrecht im Regal. Welche Punkte sonst noch zählen, steht im Beitrag dazu, wie du Reifen zuhause richtig lagerst.
Motorradreifen vor der Saison kontrollieren
Bevor es nach der Winterpause wieder losgeht, ist eine Kontrolle Pflicht. Prüfe Profiltiefe, DOT-Nummer und Reifendruck, denn über die Monate entweicht langsam Luft. Auch die Ventile gehören gecheckt, beim nächsten Wechsel lohnt die Umrüstung auf Metall-Winkelventile. Bist du unsicher, ob die Reifen noch taugen, hilft ein kurzer Besuch beim Fachhändler. Damit der Saisonstart sauber läuft, lohnt vorher ein Blick auf den Motorradcheck zum Saisonstart.
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Häufig gestellte Fragen zu Motorradreifen
In der Regel ja. Du darfst am Motorrad verschiedene Marken oder Modelle vorne und hinten kombinieren, solange Dimensionen, Tragfähigkeit und Geschwindigkeitsindex passen und die Reifen zueinander passen. Am berechenbarsten fährt es sich mit Vorder- und Hinterreifen aus einer Modellreihe.
Für viele Straßenmaschinen liegen die Richtwerte bei rund 2,5 bar vorne und 2,9 bar hinten. Verbindlich ist immer die Angabe deines Herstellers, meist in der Bedienungsanleitung oder auf einem Aufkleber am Motorrad. Mit Sozius oder Gepäck ist der Druck oft etwas höher.
Gesetzlich vorgeschrieben sind 1,6 Millimeter Mindestprofiltiefe. In der Praxis solltest du Motorradreifen schon ab etwa 2 Millimetern Restprofil wechseln, bei sportlicher Fahrweise eher früher.
Als Faustregel gilt ein Wechsel spätestens nach sechs Jahren, auch wenn das Profil noch reicht. Das Alter liest du an der DOT-Nummer ab. Bei Lagerung im Freien oder sportlicher Nutzung lohnt schon nach fünf Jahren ein kritischer Blick.
Die zulässigen Dimensionen stehen in der Zulassungsbescheinigung Teil I und in der Bedienungsanleitung. Ergänzend helfen die Reifenfreigaben der Hersteller. Bei Umbauten oder größeren Reifen ist eine Abnahme bei TÜV oder DEKRA nötig.


