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Motorradreifen wechseln: Kosten, Montage und Tipps für den Reifenwechsel

Gepostet von Reifen vor Ort Redaktion am 18.07.2025 11:00:43

Motorradreifen gehören zu den wichtigsten Sicherheitselementen an deinem Motorrad. Sie sorgen nicht nur für den nötigen Grip auf der Straße, sondern beeinflussen auch Bremsweg, Kurvenverhalten und Fahrstabilität. Mit zunehmender Laufleistung, Witterungseinflüssen und Alter verlieren Reifen an Haftung und Elastizität – was dein Fahrverhalten spürbar verschlechtern kann.

Ein rechtzeitiger Reifenwechsel ist daher unerlässlich, um sicher unterwegs zu sein. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt, die Motorradreifen zu wechseln? Woran erkennst du, dass neue Reifen fällig sind? Und mit welchen Kosten musst du rechnen – sowohl für die Montage als auch für die neuen Reifen selbst?

In diesem Ratgeber erfährst du alles Wichtige rund um das Thema Motorradreifen wechseln. Du bekommst einen Überblick über typische Kosten, Montagepreise und Serviceleistungen in der Werkstatt. Außerdem erfährst du, welche gesetzlichen Vorgaben zur Profiltiefe gelten, wie du den Zustand deiner Reifen richtig beurteilst und ob sich Komplettangebote von Werkstätten oder Onlinehändlern wirklich lohnen.

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Wann solltest du deine Motorradreifen wechseln?

Der richtige Zeitpunkt für den Reifenwechsel hängt von mehreren Faktoren ab – nicht nur vom Alter oder der Laufleistung. Entscheidend ist vor allem der Zustand deiner Reifen. Schon kleine Risse, ungleichmäßiger Abrieb oder eine zu geringe Profiltiefe können das Fahrverhalten stark beeinträchtigen. Deshalb gilt: Kontrolliere deine Reifen regelmäßig – am besten vor jeder längeren Fahrt.

Profiltiefe beim Motorradreifen – gesetzliche Vorgaben und Empfehlungen

Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe für Motorradreifen liegt bei 1,6 Millimetern. Diese Angabe gilt für den mittleren Bereich der Lauffläche. Doch viele Fachleute raten dazu, Reifen deutlich früher zu wechseln, insbesondere bei sportlicher Fahrweise oder häufigen Regenfahrten.

Empfehlung aus der Praxis:

Fahrstil / Einsatzbereich Empfohlene Profiltiefe (Wechsel)
Sportlich / Kurvenreich ca. 2,5 – 3,0 mm
Tourenfahrer / Alltag ab 2,0 mm
Viel Regen oder wechselhafte Bedingungen ab 2,5 mm

Schnelltest mit der 1-Euro-Münze:
Stecke die Münze in das Profil deines Reifens. Verschwindet der goldene Rand vollständig, ist das Profil noch ausreichend. Siehst du den Rand, ist der Reifen abgefahren und sollte gewechselt werden.

Tipp:

Verwende eine kleine Profiltiefenlehre. Sie ist günstig und gibt dir genaue Messwerte – besonders nützlich, wenn du regelmäßig längere Touren fährst.

Motorradreifen wechseln nach Laufleistung oder Alter

Auch wenn das Profil noch in Ordnung ist, altern Motorradreifen mit der Zeit. Das Gummi wird hart, verliert Elastizität und kann bei Nässe oder in Schräglage an Grip einbüßen.

Allgemeine Richtwerte:

  • Reifen sollten spätestens nach 5 bis 6 Jahren ersetzt werden – unabhängig von der Laufleistung.

  • Touring-Reifen halten durchschnittlich 10.000 bis 15.000 Kilometer.

  • Sportreifen erreichen oft nur 5.000 bis 8.000 Kilometer, da sie eine weichere Mischung haben.

  • Enduro- oder Offroad-Reifen variieren stark – abhängig vom Gelände und Luftdruck.

So erkennst du das Reifenalter:
Auf der Reifenflanke findest du die sogenannte DOT-Nummer, z. B. DOT 3520. Die ersten beiden Ziffern stehen für die Kalenderwoche, die letzten beiden für das Herstellungsjahr – in diesem Fall also Woche 35 im Jahr 2020. Liegt die Produktion länger als sechs Jahre zurück, solltest du über einen Austausch nachdenken.

Diese Anzeichen zeigen, dass ein Reifenwechsel notwendig ist

Nicht immer ist das Profil der einzige Hinweis auf einen überfälligen Reifenwechsel. Auch sichtbare Schäden oder ein verändertes Fahrgefühl sind klare Warnsignale.

Typische Anzeichen für verschlissene oder beschädigte Motorradreifen:

  • Risse, Beulen oder Ausbuchtungen in der Reifenflanke

  • Eingedrungene Fremdkörper (Nägel, Splitter, Metallstücke)

  • Unruhiger Lauf, Vibrationen oder schwammiges Lenkverhalten

  • Unregelmäßiger Abrieb oder Kantenbildung

  • Nachlassender Grip bei Nässe oder in Kurven

Beispiel aus der Praxis:
Ein Fahrer bemerkt bei 120 km/h ein leichtes Zittern am Lenker. Ursache war ein ungleichmäßig abgefahrener Vorderreifen – der Austausch brachte sofort wieder Stabilität.

Tipp:

Wenn du unsicher bist, ob ein Reifenwechsel notwendig ist, lass deine Reifen in einer Fachwerkstatt prüfen. Oft wird dort kostenlos kontrolliert, ob noch genügend Profil vorhanden ist oder ob ein Schaden vorliegt. Ein professioneller Blick kann verhindern, dass du zu spät reagierst.

Motorradreifen wechseln: Mit diesen Kosten musst du rechnen

Motorradreifen wechseln – Kosten, Montagepreise und Zusatzleistungen

Wie viel der Reifenwechsel beim Motorrad kostet, hängt von mehreren Faktoren ab: Werkstatt, Fahrzeugtyp, Reifenart und gewünschte Zusatzleistungen. Auch regionale Unterschiede spielen eine Rolle – in Großstädten wie München oder Hamburg sind die Preise oft höher als in kleineren Orten. Grundsätzlich gilt: Eine fachgerechte Montage lohnt sich immer, weil sie Sicherheit, Fahrkomfort und Reifenhaltbarkeit verbessert.

Was kostet der Reifenwechsel beim Motorrad in der Werkstatt?

Die Montagekosten können je nach Aufwand stark variieren. Wenn du die Räder bereits selbst vom Motorrad abgebaut hast, ist der Wechsel günstiger, als wenn die Werkstatt den Aus- und Einbau übernimmt.

Typische Preisbeispiele (pro Reifen):

Leistung Durchschnittspreis Anmerkung
Reifenmontage auf bereits demontiertem Rad 30–50 € inkl. Montage und Wuchten
Rad-Ausbau am Motorrad zusätzlich +10–30 € abhängig vom Fahrzeugtyp
Altreifenentsorgung 2–5 € gesetzlich vorgeschrieben
Ventiltausch (optional) 3–5 € bei Schlauchlosreifen empfohlen

Beispiel:
Du bringst zwei neue Reifen mit in die Werkstatt. Die Räder müssen noch abgebaut werden. Für beide Reifen inklusive Montage, Wuchten, Ventiltausch und Entsorgung liegst du realistisch bei etwa 100–130 Euro Gesamtpreis.

Kosten für Montage, Wuchten und Altreifenentsorgung

Das Wuchten ist ein entscheidender Teil der Montage und sollte nie ausgelassen werden. Nur ein ausgewuchtetes Rad sorgt für Laufruhe und verhindert Vibrationen bei höheren Geschwindigkeiten. Auch die Altreifenentsorgung darf nicht vergessen werden – sie ist gesetzlich geregelt und wird von den meisten Betrieben automatisch mit angeboten.

Einzelpreise im Überblick:

Leistung Preisrahmen pro Reifen Beschreibung
Aufziehen des Reifens auf die Felge 20–30 € abhängig von Felgengröße und Reifentyp
Wuchten des Rads 10–15 € sorgt für gleichmäßigen Lauf
Altreifenentsorgung 2–5 € umweltgerechte Entsorgung über Fachbetrieb
Felgenreinigung (optional) 5–10 € verbessert Sitz und Dichtigkeit

Beim Wuchten werden kleine Gewichte an der Felge angebracht, um Unwuchten auszugleichen. Diese entstehen durch minimale Unterschiede im Gummi oder der Felge selbst. Ein nicht gewuchteter Reifen kann den Verschleiß erhöhen und die Lenkung negativ beeinflussen.

Tipp:

Wenn du neue Reifen direkt bei der Werkstatt kaufst, sind Wuchten und Entsorgung oft im Preis enthalten. Bei mitgebrachten Reifen wird dagegen meist ein kleiner Aufpreis berechnet.

Motorradreifen aufziehen und wuchten – mit diesen Preisen musst du rechnen

Das Aufziehen neuer Motorradreifen erfordert Erfahrung und spezielles Werkzeug. Motorradfelgen sind empfindlicher als Autofelgen, daher sollte die Montage immer mit geeigneten Maschinen erfolgen. Besonders bei Alu- oder Speichenfelgen ist Sorgfalt gefragt.

Typische Gesamtkosten pro Reifen:

Arbeitsschritt Durchschnittspreis
Aufziehen + Wuchten 40–50 €
Rad-Aus- und Einbau 15–30 €
Gesamtpreis pro Reifen (inkl. Entsorgung) ca. 50–65 €

Rechenbeispiel:
Für den Wechsel beider Reifen an einem Tourenmotorrad (inkl. Wuchten und Entsorgung) solltest du rund 100 bis 130 Euro einplanen. Bei Supersportlern oder Motorrädern mit aufwendiger Hinterradaufhängung kann der Preis etwas höher liegen.

Lass dir bei der Terminvereinbarung schriftlich bestätigen, welche Leistungen im Preis enthalten sind. So vermeidest du Missverständnisse – etwa, wenn das Wuchten oder der Rad-Ausbau separat berechnet wird.

Preisvergleich: Motorradreifen-Montage bei ATU, Vergölst und freien Werkstätten

Montagekosten bei großen Ketten wie ATU und Vergölst

Große Werkstattketten wie ATU oder Vergölst bieten feste Preise für den Reifenwechsel an. Die Montage inklusive Wuchten liegt meist bei 45 bis 60 Euro pro Reifen. Bei mitgebrachten Reifen wird häufig ein Aufpreis von 5 bis 10 Euro berechnet. Vorteil: schnelle Terminvergabe, transparente Preisstruktur, deutschlandweite Filialen.

Motorradreifen-Montagepreise in freien Werkstätten

Freie Werkstätten sind oft günstiger. Hier zahlst du im Schnitt 35 bis 50 Euro pro Reifen, inklusive Wuchten und Altreifenentsorgung. Der Service ist meist persönlicher, dafür variieren die Preise je nach Region stärker. Manche Betriebe bieten Rabatte, wenn du die Reifen direkt dort kaufst.

Rollerreifen und Mopedreifen wechseln – Unterschiede und Kosten

Roller- und Mopedreifen unterscheiden sich in Aufbau, Größe und Montageaufwand deutlich von Motorradreifen. Während viele Motorräder über größere Felgen und aufwendige Schwingen verfügen, sind Roller und Mopeds meist kompakter gebaut. Das erleichtert zwar den Reifenwechsel, doch auch hier lohnt sich eine fachgerechte Montage – insbesondere, wenn der Hinterradantrieb über einen Riemen oder eine Kette läuft.

Kosten für Rollerreifen-Montage und Hinterradwechsel

Die Montage eines Rollerreifens ist in der Regel günstiger als beim Motorrad. Entscheidend ist, ob das Rad bereits ausgebaut ist oder die Werkstatt diesen Arbeitsschritt übernimmt.

Durchschnittliche Preise:

Leistung Preis pro Reifen Hinweis

Rollerreifen-Montage

(ausgebautes Rad)

25–35 € inkl. Wuchten
Hinterradwechsel inkl. Ausbau 40–60 € z. B. bei Vespa oder Piaggio
Altreifenentsorgung 2–5 € gesetzlich vorgeschrieben
Ventiltausch 3–5 € optional empfohlen

Bei Rollern mit Verkleidung kann der Ausbau des Hinterrads aufwendiger sein. Das erhöht die Arbeitszeit – ein kurzer Kostenvoranschlag vorab vermeidet Überraschungen.

Mopedreifen wechseln – mit diesen Preisen kannst du rechnen

Bei Mopeds liegen die Montagekosten meist im ähnlichen Bereich wie bei kleinen Rollern. Wenn du die Räder selbst ausbaust, kostet das reine Aufziehen und Wuchten pro Reifen etwa 25 bis 30 Euro.

Beispiel:
Ein Werkstattbesuch mit zwei neuen Mopedreifen (inklusive Wuchten und Entsorgung) liegt im Schnitt bei 70 bis 90 Euro Gesamtpreis.

Hinweis: Viele Werkstätten prüfen beim Mopedwechsel gleich den Zustand der Schläuche. Wenn sie spröde oder porös sind, sollten sie ebenfalls ersetzt werden. Ein neuer Schlauch kostet meist nur wenige Euro, erhöht aber die Sicherheit deutlich.

Rollerreifen aufziehen lassen oder selbst wechseln – was ist besser?

Das Selbstwechseln ist theoretisch möglich, aber nur mit dem richtigen Werkzeug und Erfahrung empfehlenswert. Besonders beim Hinterradwechsel besteht Verletzungsgefahr oder das Risiko, die Felge zu beschädigen.

Vorteile der Werkstattmontage:

  • Fachgerechtes Wuchten sorgt für ruhigen Lauf

  • Kontrolle von Felge, Ventil und Reifendruck

  • Entsorgung und Montage in einem Arbeitsschritt

  • Garantie auf fachgerechte Ausführung

Vorteile des Selbermachens:

  • Kostenersparnis von 30–50 €

  • Flexibilität bei Termin und Reifenwahl

Tipp:

Wenn du den Reifen selbst wechselst, investiere in Montierhebel mit Felgenschutz und eine stabile Unterlage. Bei modernen Rollern mit großen Felgen (z. B. Vespa GTS) ist allerdings der Gang zur Werkstatt meist die bessere Wahl.

Motorradreifen kaufen und montieren lassen – was du beachten solltest

Ein Reifenwechsel beginnt nicht erst in der Werkstatt, sondern schon bei der Auswahl der richtigen Motorradreifen. Ob du sie online bestellst oder direkt vor Ort kaufst, kann sich deutlich auf Preis, Service und Garantie auswirken. Wichtig ist, dass du vor dem Kauf genau weißt, welche Reifengröße und Spezifikation dein Motorrad benötigt – ein Blick in die Fahrzeugpapiere hilft dabei.

Motorradreifen online kaufen und vor Ort montieren lassen

Immer mehr Fahrer kaufen ihre Motorradreifen im Internet, weil sie dort häufig günstiger sind. Doch beim Onlinekauf solltest du einige Punkte beachten:

Vorteile:

  • Große Auswahl an Marken und Reifentypen

  • Oft niedrigere Preise als in Werkstätten

  • Bequeme Lieferung direkt nach Hause oder an einen Montagepartner

Nachteile:

  • Werkstätten berechnen häufig einen Aufpreis für mitgebrachte Reifen (meist 5–15 € pro Reifen)

  • Reklamationen oder Garantieansprüche sind komplizierter

  • Keine persönliche Beratung zu Fahrstil oder Reifentyp

Komplettangebote mit Montage – wann sich der Preis lohnt

Komplettpreise beinhalten in der Regel Reifen, Montage, Wuchten, Ventile und Entsorgung. Für dich bedeutet das: ein fixer Gesamtbetrag ohne versteckte Zusatzkosten.

Beispiel für Komplettpreise:

Angebotstyp Inhalt Durchschnittspreis (pro Satz)
Touringreifen inkl. Montage Reifen, Montage, Wuchten, Entsorgung 250–320 €
Sportreifen inkl. Montage Reifen, Montage, Wuchten 270–350 €
Rollerreifen inkl. Montage Reifen, Montage, Entsorgung 120–180 €

Wann lohnt sich das?
Wenn du ohnehin neue Reifen brauchst und sie nicht selbst bestellen möchtest, ist ein Komplettangebot meist die stressfreiere und oft günstigere Option. Der Werkstattkauf bietet außerdem den Vorteil, dass Garantie und Service beim selben Anbieter liegen – du hast also nur einen Ansprechpartner.

Motorradreifen richtig auswählen – Hersteller, Größe und Einsatzbereich

Jeder Motorradtyp stellt andere Anforderungen an den Reifen. Sportbikes brauchen maximale Haftung, Tourer eher Laufleistung und Komfort. Auch Fahrstil und Untergrund spielen eine große Rolle.

Wichtige Kriterien bei der Reifenauswahl:

  • Herstellerempfehlung: Prüfe, welche Reifenmarken für dein Motorrad freigegeben sind (z. B. Metzeler, Pirelli, Michelin, Bridgestone).

  • Reifengröße: Angaben stehen in den Papieren, z. B. 120/70 ZR17 vorne, 180/55 ZR17 hinten.

  • Einsatzbereich: Straße, Sport, Enduro oder Touring – wähle den Reifen passend zum Fahrprofil.

  • Produktionsdatum (DOT): Achte auf frische Lagerware, möglichst nicht älter als zwei Jahre.

Tipp:

Wenn du viel bei Regen oder auf wechselhaften Straßen fährst, wähle Reifen mit hohem Silica-Anteil – sie bieten besseren Grip bei Nässe. Wer dagegen sportlich unterwegs ist, profitiert von weicheren Mischungen, die sich stärker an die Straße schmiegen.

Motorradreifen-Montage in deiner Nähe – so findest du eine gute Werkstatt

Nicht jede Werkstatt ist gleich – besonders beim Motorradreifenwechsel kommt es auf Erfahrung, das richtige Werkzeug und Sorgfalt an. Wenn du eine Werkstatt in deiner Nähe suchst, solltest du mehr beachten als nur den Preis. Ein fairer Anbieter bietet dir transparente Leistungen, fachkundige Beratung und saubere Montagebedingungen.

Woran du eine gute Motorradwerkstatt erkennst

Eine gute Werkstatt erkennst du schon beim ersten Kontakt. Achte auf diese Punkte:

  • Transparente Preisangaben: Die Kosten für Montage, Wuchten und Entsorgung sollten klar aufgeschlüsselt sein.

  • Saubere und moderne Arbeitsumgebung: Eine gepflegte Werkstatt mit professionellem Equipment ist ein gutes Zeichen.

  • Fachliche Beratung: Gute Betriebe nehmen sich Zeit, um Reifentyp, Luftdruck und deinen Fahrstil zu besprechen.

  • Kundenerfahrungen: Lies Google- oder Branchenbewertungen – oft zeigen sie, wie zuverlässig und fair die Werkstatt arbeitet.

Montagepreise vergleichen und versteckte Kosten vermeiden

Bevor du dich entscheidest, lohnt sich der Vergleich von mindestens zwei bis drei Angeboten. So bekommst du ein realistisches Preisgefühl und erkennst, ob Zusatzkosten versteckt sind.

Darauf solltest du achten:

  • Sind Wuchten, Ventiltausch und Entsorgung im Preis enthalten?

  • Wird ein Aufpreis für mitgebrachte Reifen verlangt?

  • Handelt es sich um einen Komplettpreis pro Rad oder werden einzelne Arbeitsschritte separat berechnet?

Ein kurzer Vergleich lohnt sich – die Preisunterschiede zwischen Werkstätten betragen teils bis zu 30 Prozent. Besonders freie Motorradbetriebe oder spezialisierte Reifenhändler bieten häufig bessere Konditionen als große Ketten.

Warum sich eine professionelle Motorradreifen-Montage lohnt

Selbst wenn du handwerklich geschickt bist: Eine professionelle Montage zahlt sich langfristig aus. Werkstätten arbeiten mit speziellen Reifenmontiermaschinen, die Felgen schonen und den Reifen optimal aufziehen. Auch das präzise Wuchten ist entscheidend, damit dein Motorrad bei hohen Geschwindigkeiten ruhig läuft.

Vorteile der Fachmontage:

  • Maximale Sicherheit und Fahrstabilität

  • Gleichmäßiger Reifenverschleiß

  • Keine Beschädigungen an Felge oder Ventil

  • Garantie auf fachgerechte Montage

Die Werkstattmontage kostet zwar etwas mehr als der Eigenwechsel, sorgt aber dafür, dass dein Motorrad zuverlässig und sicher unterwegs ist – ein wichtiger Punkt, gerade bei hohen Geschwindigkeiten oder langen Touren.

Fazit: Motorradreifen wechseln – Sicherheit hat Vorrang

Ein regelmäßiger Reifenwechsel ist entscheidend für deine Sicherheit und den Fahrkomfort. Abgefahrene oder gealterte Reifen beeinträchtigen das Fahrverhalten, verlängern den Bremsweg und können in Kurven gefährlich werden. Plane den Wechsel rechtzeitig ein – am besten, bevor die Profiltiefe unter 2 Millimeter fällt oder der Reifen älter als sechs Jahre ist.

Ob du den Reifen selbst montierst oder in der Werkstatt wechseln lässt, hängt von deiner Erfahrung und deinem Werkzeug ab. In den meisten Fällen lohnt sich jedoch die professionelle Montage, da sie Wuchten, Ventiltausch und eine fachgerechte Kontrolle einschließt.

Vergleiche Preise und achte auf Komplettangebote, um Kosten zu sparen, ohne auf Qualität zu verzichten. So bist du sicher, komfortabel und mit optimalem Grip auf jeder Strecke unterwegs.

Zu den günstigsten Motorrad-Reifen

Häufig gestellte Fragen zum Thema: Motorradreifen wechseln

In der Regel liegen die Gesamtkosten pro Reifen zwischen 40 und 60 Euro, abhängig von Werkstatt, Region und Aufwand. Wenn zusätzlich der Radausbau am Motorrad nötig ist, kommen meist 10 bis 30 Euro hinzu.

Beides spielt eine Rolle: Spätestens nach 5 bis 6 Jahren sollte ein Reifen ersetzt werden, auch wenn das Profil noch gut aussieht. Die gesetzliche Mindestprofiltiefe liegt bei 1,6 Millimetern, empfohlen wird jedoch ein Wechsel ab 2,5 bis 3 Millimetern, besonders bei Nässe.

Selbstmontage spart Montagekosten, erfordert aber Fachwissen und spezielles Werkzeug. Eine Werkstatt bietet dagegen Wuchten, Sicherheitsprüfung und Garantie – ideal für alle, die Wert auf professionelle Ausführung legen.

Neben der Montage fallen oft kleine Zusatzkosten an:

  • Wuchten: ca. 10–15 €

  • Ventiltausch: ca. 2–5 €

  • Altreifenentsorgung: ca. 3–5 €
    Am besten lässt du dir vorab einen Komplettpreis nennen, um Überraschungen zu vermeiden.

Ja, das ist möglich. Viele Werkstätten montieren auch mitgebrachte Reifen, verlangen dafür jedoch oft einen Aufpreis von rund 5 bis 10 Euro pro Reifen. Erkundige dich am besten vorab, ob die Werkstatt diesen Service anbietet und welche Bedingungen gelten.

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