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Profiltiefe am Motorradreifen messen – Hinweise und Anleitung

Gepostet von Torsten Kühne am 07.05.2018 09:15:35

Erfahrene Motorradfahrer wissen den Wert guter Reifen am Motorrad zu schätzen. Für welches Reifenfabrikat sich der Biker auch entscheidet – nur eine ausreichende Profiltiefe am Motorradreifen gewährleistet hohes Fahrvergnügen und ermöglicht bei schlechtem Wetter beste Zweiradsicherheit. Die routinemäßige Überprüfung des Reifenprofils gibt Gewissheit. Was beim Profiltiefe-Messen zu beachten ist und welche Mindestprofiltiefe Motorradreifen haben müssen? Das lesen Sie hier.

 

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Für Ihre Sicherheit: Motorradreifen mit ausreichend Profil

Beim Motorrad ist der durchgängige Kontakt der Reifen mit der Fahrbahn noch wichtiger als beim Auto. Schon ein kurzfristiger Verlust der Haftung kann zu gefährlichen Verkehrssituationen führen. Das Profil eines Motorradreifens lässt den Motorradfahrer auch auf nasser Fahrbahn sicher vorankommen. Vor allem in Kurven muss sich der Motorradfahrer auf den Grip seiner Reifen verlassen können. Der Vorderreifen ist auf die Übertragung der Lenkkräfte abgestimmt. Der Hinterreifen ist für eine kraftvolle Traktion zuständig. Beide Reifen müssen beim Motorrad die Bremskräfte auf den Asphalt bringen. Indem der Biker regelmäßig daran denkt, die Profiltiefe zu messen, kann die Mindestprofiltiefe eingehalten werden.

Aquaplaning führt rasch zum Sturz mit dem Motorrad

Auf der Rennstrecke ist das Motorrad bei trockener Fahrbahn mit Slicks ausgestattet. Die auf den Renneinsatz optimierten Reifen bauen eine hohe Haftung auf, verschleißen aber schnell. Fallen die ersten Regentropfen, kommt ein mit profillosen Reifen ausgestattetes Motorrad schnell ins Schlingern, denn das auf der Fahrbahn stehende Wasser lässt die glatten Pneus aufschwimmen. Aquaplaning bringt auch erfahrene Motorradfahrer in Gefahr. Profillose Reifen bieten keine Zweiradsicherheit und sind nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen. Viele Motorradreifen haben zwar eine Verschleißanzeige, doch darauf ist nicht unbedingt Verlass. Der Profilindikator gibt oft eine Profiltiefe von 0,8 mm vor – in Deutschland müssen die Reifen an einem Motorrad aber mindestens die doppelte Restprofiltiefe aufweisen.

 

Die richtige Profiltiefe am Motorradreifen ist wichtig – Wie Sie richtig messen, lesen Sie hier

Wie Sie die Profiltiefe am Motorradreifen richtig messen, erfahren Sie bei uns. (Quelle Bild: Gordon Bussiek/stock.adobe.com)

 

So viel Restprofil sollten Motorradreifen haben

Die Beachtung der gesetzlichen Mindestprofiltiefe von 1,6 mm ist wichtig, will der Motorradfahrer bei einem Unfall keine Mitschuld angelastet bekommen. Experten empfehlen bei schwierigen Wetterbedingungen (besonders bei Winterfahrten) sogar eine Profiltiefe von mindestens 4 mm. Liegt der Wert beim Profiltiefe-Messen aber bereits unter 2 mm, sollte mit dem Tausch der Reifen nicht noch eine Saison gewartet werden. Denn die beste Beschleunigung und die beste Bremsleistung nutzen wenig, wenn die Motorradreifen die Fahrkräfte nicht übertragen können. Auch der Reifendruck und das Profildesign beeinflussen das Fahrverhalten. Ausschlaggebend für eine gute Nasshaftung ist jedoch eine ausreichende Profiltiefe. Nur mit Rillen und Lamellen, die tief genug sind, ist eine effektive Drainage und sichere Fahrt bei Nässe garantiert.

Wo die Profiltiefe am Motorradreifen messen?

§ 36 Abs. 2 StVZO gibt an, dass das Hauptprofil am ganzen Umfang eine Profiltiefe von min. 1,6 mm aufweisen muss. Als Hauptprofil werden die breiten Rillen im mittleren Bereich der Lauffläche gemeint – genauer 3/4 der Lauffläche im mittleren Bereich. Die Ränder der Laufflächen (je 1/8) sind hier nicht ausschlaggebend. Im Zweifelsfall Maßband anlegen und die 3/4 der mittleren Lauffläche exakt bestimmen. Werfen Sie also einen genauen Blick auf Ihren Reifen, dort wo das Profil am dünnsten aussieht, sollten Sie demnach auch messen, um sicher und innerhalb der gesetzlichen Vorgaben zu bleiben.

Profiltiefe am Motorradreifen messen: So geht's

Um an Motorradreifen die Profiltiefe zu messen empfiehlt sich ein Profiltiefenmesser. Einfache Messstifte werden unter anderem von Tankstellen angeboten. Mehr Komfort bieten elektronische Profiltiefenmesser mit digitaler Anzeige und automatischer Kalibrierung. Gemessen wird in einer der Hauptrillen in der Mitte der Lauffläche. Während der Messung ist der Messfühler senkrecht zu halten. Für Mofas und Leichtkrafträder gibt das Gesetz eine Profiltiefe von nur 1 mm vor. Die oft jugendlichen Fahrer dieser Zweiräder sind ebenfalls sicherer unterwegs, wenn sie den Reifenwechsel bereits früher vornehmen.

 

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