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Reifen einlagern Kosten: Preise pro Saison und Jahr

Gepostet von Reifen vor Ort Redaktion - zuletzt aktualisiert am 10.06.2026

Im Herbst die Sommerreifen runter, im Frühjahr wieder drauf: zweimal im Jahr stellt sich die Frage, wohin mit dem Satz, der gerade nicht am Auto ist. Lässt du ihn beim Profi einlagern, zahlst du je nach Stadt und Leistungsumfang zwischen rund 20 und 140 Euro pro Saison. Wie sich dieser Preis zusammensetzt, wo es günstiger geht und wann sich der Service gegenüber dem eigenen Keller wirklich rechnet, klären die folgenden Zahlen.

Was kostet Reifen einlagern? Preise pro Saison im Überblick

Der Preis fürs Einlagern hängt an zwei Dingen: an deiner Region und daran, welche Leistungen du dazubuchst. Eine reine Lagerung ist günstig, ein Komplettpaket mit Umstecken, Wuchten und Reinigung kostet ein Vielfaches. Die Spanne ist entsprechend breit.

Reifen einlagern Kosten pro Saison und pro Jahr

Die Basiskosten beziehen sich auf vier Räder (Reifen auf Felgen) für eine Saison, also rund sechs Monate. Wichtig für die Jahresrechnung: Wenn du im Frühjahr und im Herbst einlagern lässt, fällt der Preis zweimal an.

Leistung Beschreibung Preis pro Saison (4 Reifen)
Reine Einlagerung Nur Lagerung der Räder, ohne Zusatzleistungen 20 bis 60 Euro
Einlagerung mit Umstecken Räder werden zusätzlich montiert und demontiert 35 bis 90 Euro
Einlagerung mit Wuchten Lagerung plus Auswuchten der Räder 50 bis 100 Euro
Komplettpaket Umstecken, Wuchten, Reinigung und Zustandsprüfung 40 bis 140 Euro

Rechne also pro Jahr grob mit dem doppelten Saisonpreis. Wer ein günstiges Basisangebot nutzt, kommt im Jahr auf rund 40 bis 120 Euro, beim Komplettpaket eher auf 80 bis 280 Euro.

Reifeneinlagerung Kosten mit und ohne Zusatzleistungen

Ob sich die Zusatzleistungen lohnen, entscheidet vor allem dein Komfortbedürfnis und das Alter der Reifen. Ein nüchterner Vergleich:

  • Ohne Zusatzleistungen werden die Räder nur gelagert, meist auf Felgen. Das ist die günstigste Variante, enthält aber keine Sicherheitskontrolle.
  • Mit Zusatzleistungen übernimmt die Werkstatt Umstecken, Wuchten und oft eine Reinigung. Besonders das Auswuchten zahlt sich aus, weil es Vibrationen verhindert und den Verschleiß gleichmäßig hält.

Hinzu kommt das regionale Gefälle: In Ballungsräumen liegen die Preise tendenziell höher als in kleineren Städten, und schon zwischen Autohaus, freier Werkstatt und Reifenfachhändler am selben Ort schwanken die Angebote spürbar. Ein Preisvergleich vor Ort lohnt sich deshalb fast immer.

Tipp: nach Zollgröße fragen

Die Preise sind häufig nach Felgengröße gestaffelt, größere Felgen kosten in der Lagerung mehr. Frag deshalb immer nach, welche Leistungen im Preis enthalten sind und ob Reinigung oder Wuchten schon dabei sind. Viele Betriebe bieten Saisonaktionen oder für Neukunden eine kostenlose Ersteinlagerung.

Reifeneinlagerung mit Zusatzleistungen: welche Kosten sich lohnen

Wuchten, Reinigung und Umstecken erhöhen den Preis, verlängern aber die Haltbarkeit und sparen dir beim nächsten Wechsel Arbeit. Welche Position sich wirklich rechnet, lässt sich an den Einzelpreisen ablesen.

Reifen auswuchten und reinigen: Kosten der Zusatzleistungen

Das Auswuchten ist die wichtigste Zusatzleistung. Schon kleine Ungleichgewichte führen zu Vibrationen im Lenkrad und belasten das Fahrwerk. Eine Unwucht bemerkst du oft erst bei höherem Tempo.

Zusatzleistung Durchschnittspreis (4 Räder)
Auswuchten 15 bis 40 Euro
Reinigung per Radwaschmaschine 10 bis 30 Euro

Wenn du ohnehin einlagern lässt, kombiniere die Lagerung mit dem Auswuchten. Paketpreise sind fast immer günstiger als Einzelbuchungen. Eine professionelle Reinigung entfernt Bremsstaub aus der Felge und schützt vor Korrosion, was besonders bei Alufelgen den Wert erhält. Hartnäckigen Schmutz löst du sonst nur mit passendem Felgenreiniger.

Reifen umstecken und einlagern: was es kostet

Beim Umstecken werden die Räder am Fahrzeug montiert oder demontiert, ohne dass die Reifen von der Felge gezogen werden. Das ist schneller und günstiger als eine komplette Reifenmontage. Wie sich diese von der reinen Montage unterscheidet, hängt vom Aufwand ab, mit dem du beim Aufziehen neuer Reifen rechnen musst.

In Kombination mit der Lagerung schlägt das Umstecken meist mit rund 35 bis 90 Euro pro Saison zu Buche, je nach Betrieb und Felgengröße. Der Profi prüft dabei Bremsen und Fahrwerk gleich mit und zieht die Radschrauben mit dem richtigen Drehmoment an. Wenn du selbst wechselst, musst du das Drehmoment nach etwa 50 Kilometern nachziehen.

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Reifen einlagern mit Wäsche: Preise und Nutzen

Eine Reifenwäsche klingt nach Luxus, hat aber einen praktischen Effekt. Radwaschmaschinen lösen Bremsstaub, der sich sonst in der Felge festsetzt. Saubere Räder lassen sich außerdem leichter auf Schäden prüfen und lagern hygienischer. Als Einzelposten kostet die Reinigung rund 10 bis 30 Euro für vier Räder, im Komplettpaket ist sie meist schon enthalten.

Reifen einlagern oder selbst lagern: wann sich die Kosten lohnen

Die Lagerung im eigenen Keller kostet nichts, hat aber ihren Preis an anderer Stelle: schlechte Bedingungen verkürzen die Lebensdauer. Ob sich der Profi rechnet, ist am Ende eine Frage von Platz, Aufwand und Zustand deiner Reifen.

Wann sich die professionelle Reifeneinlagerung beim Profi lohnt

Beim Fachbetrieb lagern die Räder kühl, dunkel und trocken. Du sparst dir das Schleppen, gewinnst Platz und bekommst meist eine Erinnerung zum nächsten Wechsel. Für rund 60 bis 100 Euro pro Saison erhältst du nicht nur die Lagerung, sondern eine Kontrolle, die Verschleiß und Sicherheitsrisiken senkt. Dank des Netzwerks aus über 6.000 Partnerwerkstätten findest du dafür auch in deiner Nähe einen Betrieb mit transparentem Komplettpreis.

Reifen selbst lagern: worauf du bei der Lagerung achten musst

Wer selbst lagert, sollte ein paar Grundregeln kennen, sonst altert das Gummi schneller als nötig. Kurz zusammengefasst:

  • Vor dem Einlagern reinigen, trocknen und auf Risse oder Beulen prüfen.
  • Den Luftdruck um 0,2 bis 0,5 bar erhöhen, um Druckverlust auszugleichen. Wie du ihn korrekt misst, zeigt die Anleitung zum Reifenluftdruck am Auto.
  • Reifen auf Felgen liegend stapeln oder aufhängen, Reifen ohne Felgen stehend lagern und regelmäßig drehen.
  • Kühl, dunkel und fern von Öl, Benzin und direkter Sonne lagern.

Die vollständige Anleitung mit allen Details steht in den Hinweisen, worauf du beim Lagern zu Hause achten solltest. Welche Fehler die Lebensdauer am stärksten verkürzen, sammelt die Übersicht zu falsch gelagerten Reifen. Wann der Satz unabhängig vom Profil ausgetauscht gehört, verrät das Alter über die DOT-Nummer (die vierstellige Herstellungsangabe auf der Reifenflanke).

Tipp: früh buchen spart doppelt

In der Hauptwechselzeit im Frühjahr und Herbst sind Werkstätten schnell ausgebucht. Wer früh bucht, sichert sich nicht nur den Wunschtermin, sondern bei vielen Betrieben auch den günstigeren Preis. Außerhalb der Saison, etwa im Mai oder September, ist die Einlagerung oft billiger.

Reifeneinlagerung: Haftung und Versicherung bei Schäden

Was vielen vor dem ersten Profi-Termin nicht klar ist: Mit der Übergabe der Räder entsteht ein Verwahrungsvertrag. Der Betrieb übernimmt damit die Pflicht zur Obhut über die Reifen (§ 688 BGB), und genau daran hängt, wer einspringt, wenn beim Einlagern etwas schiefgeht.

Wer haftet bei Schäden während der Reifeneinlagerung?

Bei einer Einlagerung gegen Bezahlung gilt der allgemeine Sorgfaltsmaßstab: Beschädigt der Betrieb die Räder oder gehen sie verloren, haftet er in der Regel für den Schaden. Ein milderer Maßstab greift nur bei wirklich unentgeltlicher Verwahrung, also wenn die Lagerung nicht Teil eines bezahlten Auftrags ist. In diesem Fall steht der Betrieb nur für die Sorgfalt ein, die er in eigenen Dingen anwendet (§ 690 BGB); für grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz haftet er aber in jedem Fall.

Eine kostenlose Ersteinlagerung beim Reifenkauf gilt meist nicht als unentgeltlich, weil sie zum bezahlten Geschäft gehört. Normale Gummialterung und Verschleiß zählen grundsätzlich nicht als ersatzfähiger Schaden. Sichtbare Schäden an der Felge sind dagegen ein häufiger Streitpunkt bei der Rückgabe, einen Überblick dazu gibt der Beitrag zum Felgenschaden.

Reifen einlagern: was AGB und Versicherung abdecken

Viele Werkstätten begrenzen ihre Haftung in den AGB, etwa auf eine Höchstsumme pro Radsatz. Solche Klauseln sind grundsätzlich zulässig, eine Freizeichnung für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit ist dagegen unwirksam (§ 309 Nr. 7 BGB). Wie hoch die Haftung im Einzelfall gedeckelt ist und ob ein Betrieb eingelagerte Kundenware gesondert versichert, ergibt sich aus dessen AGB. Die eigene Hausratversicherung deckt Gegenstände außerhalb der Wohnung je nach Bedingungen oft nur eingeschränkt ab. Bei Diebstahl oder Brand im Lager ist in der Regel die Versicherung des Betriebs maßgeblich.

Tipp: vorher Fotos machen

Mach bei der Abgabe ein paar Fotos von deinen Rädern und notier dir die Profiltiefe. Lass dir kurz bestätigen, in welchem Zustand die Reifen ins Lager kommen. Wenn später etwas kaputt ist, kannst du so leicht zeigen, wie sie vorher ausgesehen haben.

Hinweis: Die Angaben zu Haftung und Versicherung dienen der allgemeinen Information und stellen keine Rechtsberatung dar. Maßgeblich für den konkreten Fall sind die AGB des jeweiligen Betriebs und die Bedingungen deiner Versicherung. Eine Gewähr für Vollständigkeit und Aktualität wird nicht übernommen.

Wenn der nächste Wechsel ohnehin ansteht, vergleichst du am besten gleich Reifen und Werkstattpreise in einem Schritt und lässt den neuen Satz direkt zum Montagetermin liefern.

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Häufige Fragen zu Reifen einlagern Kosten

Die reine Einlagerung von vier Rädern kostet je nach Region etwa 20 bis 60 Euro pro Saison. Mit Zusatzleistungen wie Umstecken, Wuchten und Reinigung steigt der Preis auf rund 40 bis 140 Euro. In Großstädten liegen die Werte tendenziell höher.

Da du in der Regel zweimal im Jahr lagern lässt, einmal im Frühjahr und einmal im Herbst, fällt der Saisonpreis doppelt an. Pro Jahr rechnest du grob mit 40 bis 120 Euro für eine einfache Lagerung und mit 80 bis 280 Euro für ein Komplettpaket.

Beim Umstecken werden die Räder montiert und demontiert, ohne die Reifen von der Felge zu ziehen. In Kombination mit der Einlagerung liegt der Preis meist bei rund 35 bis 90 Euro pro Saison, je nach Betrieb und Felgengröße.

Der Profi lagert kühl, dunkel und trocken und kontrolliert die Reifen dabei. Das senkt den Verschleiß und spart dir Platz und Arbeit. Wenn du keinen geeigneten Raum hast oder die Reifen lange halten sollen, rechnet sich der Service trotz der Kosten.

Reifen sollten nicht länger als etwa fünf Jahre am Stück gelagert werden. Spätestens nach rund acht Jahren ab dem Herstellungsdatum gehört der Satz ausgetauscht, unabhängig von der Profiltiefe. Das Alter liest du an der DOT-Nummer auf der Reifenflanke ab.



Aktuelle Sommerreifentests im Überblick:

Hier findest du die neuesten Sommerreifen-Tests führender Prüfinstitute wie ADAC, AutoBild, Auto Motor Sport, GTÜ und weiteren Fachmagazinen. Die Übersicht wird regelmäßig aktualisiert.

Testinstitut 2026 2025
ADAC 225/50 R17 225/40 R18
AvD 215/55 R17 Nicht verfügbar
Auto Motor Sport 195/55 R16 215/55 R17
Auto Zeitung 235/45 R18 225/45 R18
AutoBild 245/45 R19 225/44 R19
AutoBild Allrad 255/45 R19 255/55 R18
AutoBild sportscars 245/35 R19
275/35 R19
245/35 R19
sportauto 205/45 R17 Nicht verfügbar
GTÜ | ARBÖ | ACE 225/40 R18 235/55 R17

Aktuelle Ganzjahresreifentests im Überblick:

Hier findest du die neuesten Ganzjahresreifen-Tests führender Prüfinstitute wie ADAC, AutoBild, Auto Motor Sport, GTÜ und weiteren Fachmagazinen. Die Übersicht wird regelmäßig aktualisiert.

Testinstitut 2026 2025
ADAC Bald verfügbar 225/45 R17
AutoBild 215/55 R18 225/40 R18
215/50 R18
AutoBild sportscars Bald verfügbar 225/45 R18


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